MAZDAZNAN - Imanuel 1924 Bd. 2, Meistervortr., antiquarisch


MAZDAZNAN - Imanuel 1924 Bd. 2, Meistervortr., antiquarisch

Artikel-Nr.: MAZIM242

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„Imanuel. 1924 Band I, ist soeben angekommen, ein Prachtexemplar, sehr einladend; und schaut man ins Buch hinein, kann man nicht ablassen von dem Drang, Seite auf Seite andächtig zu lesen: es übersteigt alle Erwartungen. Gewiss, nur diejenigen, denen es darum zu tun ist, das Leben in allen Richtungen zu beherzigen, schöpfen die Grundwahrheiten, die zum Ziel führen.Die Texte sind besonders gut gewählt und dürften einem jeden freiheitlichen Denker eine Schatzkammer höchster Intelligenz sein. Das darin enthaltene Material wird jeden Suchenden nach Maßgabe seiner Erkenntnis zufrieden stellen und anspornen, immer weiter zu forschen, da Befriedigung das große Ziel dieses Lebens ist. Überhaupt sollten die Mazdaznan-Schriften mehr unter die Freiheitsdenker dringen, da ihr Inhalt den Denker anregt, Grundgesetze zu verfolgen, anstatt nur auf der Oberfläche zu rudern. Möge das Werk zur Erlösung Tausender dienen!“ – Meister Dr. O.Z.A. Hanish in einem Brief an Dr. Rauth.Einige Auszüge aus dem Buch:Schuldenfrei - Die Welt liegt in Banden und Schulden, weil sich alle Staaten ein unnatürliches gekünsteltes Kreditwesen geschaffen haben. Alle Länder der Erde sind verschuldet; kein Land kann seine Schulden mit Gold zurückzahlen. Man hat sich vergriffen, anstatt begriffen, was der Sinn des Geldes ist, man hat sich verzogen, anstatt erzogen.Man wollte durch Spekulation, durch glücksspielartige Geschäfte, gewinnen, vergaß aber dabei, dass der Spekulations- oder Spielergewinn des einen stets der Verlust des andern ist. Der Spekulationsgewinn ist eine Begleiterscheinung des Sklaventums. Darum ist die Welt gebunden, versklavt, unfrei, weil jeder dem andern etwas schuldet.Nur wenn der Mensch frei ist, sich auf sich verlassen kann, niemand etwas schuldet, dann wird er immer und jedem die Wahrheit sagen. Ist er verschuldet, so ist er abhängig und fürchtet um sein Auskommen. Er steht dann unter dem Tier; denn das Tierreich hat keine Angst um sein Auskommen; das Tier steht da als das lebendige Wort Gottes, uns den Weg weisend zur Unabhängigkeit. Aber die Staaten sind verschuldet an die Bankiers und können deshalb nicht die Wahrheit sagen und sich nicht frei machen.Indessen muss man einfach alles daran setzen, sich frei zu machen, selbst wenn man arbeiten müsste, bis die Fingerspitzen bluten. Natürlich muss man dann auf vieles verzichten. Einem Volk, einer Gemeinschaft, einer Familie, einer Bewegung, die keine Schulden hat, kann niemand beikommen, weil da niemand einen Einfluss ausüben kann. …Wir wollen es immer noch nicht begreifen, dass wir freigeboren sind, weil wir in der Gefangenschaft aufgezogen wurden, wo man uns nichts als Unnatürliches beibrachte, wo wir die Unnatur lernen mussten. Das Natürliche kommt von selbst, das braucht man nicht zu lernen. …Vor Jahren kam der chinesische Staatsmann Liung Tschang auf seiner Weltreise nach Amerika und die Geschäftsleute gaben zu seinem Abschied ein großes Fest. In seiner Ansprache gab er seiner großen Zufriedenheit Ausdruck über den ungeheueren Fortschritt Amerikas auf wirtschaftlichem und technischem Gebiete. Da er über das Religionswesen aber kein Wort verlauten ließ, drang man in ihn um seine Ansicht und schließlich sagte er: „Eure Religion ist eine Sonntags-Religion, nur am Sonntag bekennt Ihr Euern Glauben. Wir Chinesen müssen eine Religion haben, die auch für jeden Tag der Woche hält und die geübt wird nicht nur in den Tempeln und Schulen, in gewissen Kreisen und Häusern, sondern auch auf der Straße und in allen Geschäften, also eine praktische Religion.“Niemand konnte ihm widersprechen. Denn es ist wahr. Die beste Religion, ob sie nun sei auf dem Kontinent oder in Amerika, ist heutigen Tages nur Sonntags-Religion. Man singt seine Lieder, liest seine Gebete ab oder lässt sie ablesen durch einen Vorsteher, dann gibt es eine Predigt mit einem ersten, zweiten und dritten Teil. Und das Ende vom ganzen ist: weder hin noch her; alles bleibt beim Alten, nichts Erquickendes, nichts Erbauendes, nichts Förderliches. Ja, selbst wenn man dasselbe alle Tage machte, es bliebe doch Sonntags-, doch Schein-Religion, eine von Menschen gemachte Religion, eine Kopf-Religion, keine Herzens-Religion. …Der Richter in Philadelphia sagte zum Angeklagten: „Dem Zeugnis nach sind Sie im vollen Rechte; aber dem Buchstaben nach muss ich Sie verurteilen.“ Die Wissenschaftler sagen: „Mazdaznan ist nichts; denn kein Akademiker hat uns Vorlesungen darüber gehalten.“ Adam im Paradiese hatte aber auch noch keine Kollegs über Mazdaznan gehört und doch kam ihm der offenbarende Gedanke durch den bewussten Atem.So ähnlich steht es in der ganzen zivilisierten Welt, weil die Menschen ihr Drüsensystem gelähmt und abgetötet haben, mithin ihr Gehirn sich nicht weiter entwickeln kann. Es entwickelt sich planlos, einseitig und erniedrigt den Menschen unter das Tier. …Erkältung. Wenn man sich erkältet hat, der Hals tut weh und die Schmerzen ziehen sich bis in die Brust und in den Unterleib, so ist das erste ein starker Abführtee, ein heißes Fußbad mit einem Zusatz, ein heißes Bad mit kräftiger Abreibung, die Brust mit Eukalyptusöl einreiben und dann zu Bett gehen. Entleerung stellt sich ein und morgens ist man wieder wohlauf.Einige Kapitel der beiden Bände: Westwärts – Schuldenfrei – Hausmittel – Liebes-Quelle – Intus-sus-zeption – Fixe Ideen – Zeit gewinnen – Beamte und Lehrer – Was ist Gott? – Abendmahl – Lebens-Geheimnis – Ritualisten – Nationalismus – Kinder-Erziehung – Anarchismus – Freiheit – Feld und Garten – Familien-Leben – Zucker-Krankheit – Seele – Moses – Patent – Gebet – Theologie - Was der Mensch säet – Selbstbewusstsein – Absolutismus – John D Rockefeller – Affen-Gedanken – Zielbewusst – Ausgleich – Wesentliches und Unwesentliches – Menschenwerk und Gotteswerk – Klopfen des Körpers – Drüsen-Pflege – Atem-Führung – Konzentration – Begrenztes Denken – Der Gedanke der Unendlichkeit – Erziehung zu natürlichem Denken.

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