Der bewußte Atem, Broschüre


Der bewußte Atem, Broschüre

Artikel-Nr.: BRATEM

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Die 7 rhythmischen Atemübungen

 Auszüge aus der Broschüre:

 Atem und Bewußtsein
Unser Ziel ist Selbstbeherrschung; die Beherrschung aller Attribute unseres Wesens: Körper, Seele und Geist. Darum sollen wir von Grund auf beginnen und uns allmählich in sicherer und fortwährender Entwicklung zu höheren Stufen erheben. Die völlige Beherrschung dieses Körpers, d.?h. sogar seiner organischen Funktionen, müssen wir also zunächst ins Auge fassen.

Die wichtigste dieser Funktionen ist die Atmung und ist als Erste in Betracht zu ziehen. Durch den Atem wird jedes Lebewesen bewusst; es wird aber nur bewusst, wenn es atmet; atmen wir bewusst, so werden wir immer bewusster. Im Gegensatz zu den anderen Lebewesen hat allein der Mensch die Fähigkeit, seine Atmung bewusst zu überwachen. Das Tier atmet unbewusst; seine Atmung wird vom sympathischen Nervensystem geleitet; solange der Mensch seine Atmung nicht bewusst kontrolliert – dieser Vorgang hängt vom zerebrospinalen Nervensystem ab – bleibt er Sklave seiner Instinkte und ist allen Einflüssen der Umwelt, der Natur, selbst der kosmischen Kräfte ausgeliefert. Er ist jedoch frei: Er kann sich selbst beherrschen und nicht nur die äußeren Einflüsse überwachen und meiden, sondern sie sogar zum eigenen Nutzen umwandeln. Diese Kontrolle kann er nur durch den bewussten Atem erreichen. (...)

 Der Atem ist das dem Leben zugrunde liegende Prinzip, und der Rhythmus von Ein- und Ausatmung mit Stauen und Halten bestimmt die körperliche, seelische und geistige Entwicklung. Im Allgemeinen atmet man nicht tief genug ein, um den Körper zu beleben, und man atmet nicht lange genug aus, um die Kohlensäure und andere Gifte auszustoßen, die, im Körper zurückbleibend, die Reinigung des Blutes erschweren. Die Anhäufung von Kohlensäure verhindert nicht nur die Bereicherung des Blutes mit Sauerstoff, sondern sie vergiftet es durch die Verbindungen dieses Gases mit Ablagerungen von verdorbenen und versäuerten Substanzen. (…)

 Die rhythmische Atmung
Die Mazdaznanlehre geht von dem Grundsatz aus, dass es wichtiger ist, unsere eigenen schlummernden Anlagen zu wecken, als Kenntnisse zu sammeln. Diese Übungen sind, wie die ganze Mazdaznan Atemlehre, für Menschen jeden Alters und jeder Stellung bestimmt. Aber je früher man beginnt, seine Atmung bewusst zu kontrollieren und immer tief und langsam zu atmen, desto weniger wird man die Folgen zu tragen haben, die die Vernachlässigung mit sich bringt. Haben diese einfachen Übungen bereits guten Dienst erwiesen, so werden Menschen, die nachdenken und einen ununterbrochenen individuellen Fortschritt suchen, die Notwendigkeit systematischen Übens erfassen und vorbereitet sein, die rhythmische Atmung zu pflegen.

Es folgt eine kurze Beschreibung der rhythmischen Atemübungen der Mazdaznanlehre, eine einfache Zusammenfassung, die vor allem für diejenigen als Gedächtnisstütze gedacht ist, die schon Kurse der Mazdaznanlehre besucht haben.

Wir erinnern daran, dass diese rhythmischen Übungen Kostbarkeiten sind, die wir der Weisheit der alten Avestaner verdanken, Schätze, die wir nicht gering bewerten und niemals missbrauchen dürfen. (...)

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