Mazdaznan Bücher
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MAZDAZNAN - Ainyahita in 23 Perlen
Der Überlieferung nach lebte Ainyahita als eine liebliche Jungfrau in Ost-Iran oder im südlichen Tibetanien vor so vielen Jahren, dass die Berechnung nicht mehr genau nachkommt und über ihr Geburtsjahr und ihren Geburtstag etwas Genaues nicht gesagt werden kann.
Jedoch ging sie Zarathustra eine stattliche Reihe von Jahrhunderten voraus und man vermutet, dass sie neun bis zehn Jahrtausende vor unserer Zeitrechnung lebte. …
Ainyahita lebte auf den Hochebenen des Himalaya-Gebirges, wo sie die Herden ihres Vaters betreute, der König über weite Gebiete war. Statt mit ihrem Vater in dessen Palast zu wohnen, zog sie das Leben in der Einsamkeit der Bergwelt und umgeben von den ehrfurchtgebietenden Denkmälern der Natur vor. Durch die beständige und verständige Beobachtung der Natur erlangte sie umfassendes Wissen und tiefe Weisheit und wurde sich des ewigwirkenden Gottgedankens in ihrem Herzen bewusst, der ihr Zweck und Ziel des Menschenlebens offenbarte.
Sie durchforschte die Natur bis in das Elementarreich, um den Urgrund aller Schöpfung ausfindig zu machen und ihre Erkenntnis ihren Mitmenschen zu übermitteln, hielt viele Zwiegespräche mit ihrem Herrn Gott Mazda, zeichnete den Inhalt der Gespräche und ihre Erkenntnisse auf Tafeln auf und überlieferte sie auf diese Weise der Nachwelt. Als sie noch nicht zwanzig Jahre alt war, hatte sie schon über zehntausend solche Zwiegespräche niedergeschrieben und dabei alles so klar und deutlich dargestellt, wie es kein Philosoph und kein Wissenschaftler je getan hat. Abschriften von vielen Tausenden solcher Tafeln liegen wohlverwahrt an gewissen Orten in der Wüste Gobi am Fuße der tibetanischen Bergkette und an anderen Orten Asiens.
Zarathustra sammelte später diese wunderbaren Weisheitsperlen und erweckte damit die schlafende Menschheit von neuem, indem er die Weisheiten Ainyahitas in gesetzmäßiger Form den Seinen verkündete. Auf Zarathustra folgten viele Verkünder der Wahrheit und übertrugen, begeistert von der wunderbaren Tiefe der Aufzeichnungen, das Licht der Erkenntnis auf die späteren Geschlechter. Sokrates, Plato, Jesus waren begeistert von der Weisheit Zarathustras und in der „Chrystos-Bewegung“ zur Aufrichtung einer neuen Menschheitsordnung fuhr der Geist Ainyahitas fort, die ihrigen zu leiten, und gegenwärtig hat es die „Mazdaznan-Bewegung“ auf sich genommen, die ausfindig zu machen und zu begeistern, die als Träger der Botschaft Ainyahitas und als Förderer der Chrystos-Bewegung das Vermächtnis oder den letzten Willen Ainyahitas miterfüllen helfen wollen. …
Ainyahita ist die Verkörperung oder Offenbarung der Liebe und ergibt sich der Führung der Weisheit, damit sie ihren Pfad sicher gehe und ihr Wissen anwenden, könne in Übereinstimmung mit den Plänen der Vorsehung, der Bestimmung und des Schicksals, diesen drei heiligen Kindern der dreieinigen Gottheit oder Unendlichkeit.
Ainyahita verkörpert das vollkommene Leben, das durch die Wiedergeburt oder das mütterliche Prinzip im Fleische in Erscheinung tritt oder sich in Menschengestalt verkörpert, und hat ebenso, wie später das Heilandskind der jungfräulichen Mutter Maria, den Beweis erbracht, dass es zu allen Zeiten und unter allen Umständen möglich ist, ein vollkommenes Leben auf Erden zu führen. Obwohl sie als einzige die Niedrigkeit ihrer Zeit überragte, hat sie aus sich heraus, vermittels der Wiedergeburt ein vollkommenes Leben geführt. …
Je mehr wir das erkennen und anerkennen, um so mehr Anteil gewinnen wir an den Offenbarungen Ainyahitas und es geht uns dann wie Dr. Haeckel, dem größten Vertreter der wissenschaftlichen Entwicklungslehre, der sagte, nachdem er die Perlen Ainyahitas studiert hatte: „Hätte ich sie früher gekannt, so wären mir vierzig Jahre unnötigen Forschens erspart geblieben.“
Aber für jeden denkenden Menschen werden sich die Perlen der Ainyahita als ein ausgezeichnetes Hilfsmittel erweisen, das die Erkenntnis von Stufe zu Stufe erweitert. Deshalb geben die Perlen auch die am besten geeigneten Themen für Aussprachen in der Gemeinschaft oder in den Familienkreisen. Mit der ersten Perle angefangen, werden wir von Perle zu Perle in der Erkenntnis der göttlichen Gerechtigkeit und Ordnung einen Schritt weitergeführt. Für unsere geistige Entfaltung ist es aber ausschlaggebend, dass wir uns immer mehr die noch unerschlossene Herzenskammer der Seele erschließen, damit uns nicht nur die Geheimnisse der Natur, sondern auch die Schätze des Himmels offenbart werden.
Diesen Zustand hatte Ainyahita erreicht und wurde deshalb „Perle des Himmels“ und „Diamant der Erde“ genannt. „Ainyahita“ bedeutet das Seelen-Prinzip und darum ist alles Seelische und sind alle Seelen mit ihr verwandt. „Perle des Himmels“ bedeutet, dass das Ätherreich die Fülle seiner Schönheit, Großartigkeit und Erhabenheit auf sie reflektierte, und „Diamant der Erde“ bedeutet, dass ihr Geisteszustand den Sieg über die Körpersubstanz davongetragen und ihren Körper so gereinigt hatte, dass er von allem Unreinen befreit war und einem Diamanten glich, der eine Krone ziert. Sie sollte also unvergessen bleiben bei den ihrigen und ihnen beständig als Beispiel vor Augen stehen. ...
Selbst die Melodie „Spenta Ainyahita“, die aus ihrer Zeit stammt, hat sich bis auf den heutigen Tag erhalten und dringt heute noch wie in alten Zeiten bis in die tiefsten Tiefen unseres Herzens und ergreift uns, gleichviel ob wir materiell, spirituell oder intellektuell veranlagt sind; jeder fühlt etwas Feierliches, sogar Geheimnisvolles in dieser Weise. Allmählich erkennen wir dann auch den Sinn der Worte, die wir der Melodie hinzusetzen, wie es unser weiser Lehrer Abu Kula ausdrückte: „O du heilige Ainyahita, du Verkörperung der Weisheit und der Liebe, freudig ergebe ich mich dem mütterlichen Prinzip deines Wesens, um das Prinzip der Vaterschaft in meinem Wesen zu erkennen.“ …
„Ich bin hier auf dieser Erde, um sie anzubauen
und die Wüsten zu verwandeln in ein Paradies,
das für Gott und seine Verbündeten,
drin zu wohnen, würdig ist.“
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MAZDAZNAN - Atem Animationen
Alle Mazdaznan-Atemtexte von Dr. O. Z. Hanish aus den Jahren 1930-1935 in einem Werk gesammelt. Anregungen, Inspirationen, Gedanken und Übungen rund um den bewussten Atem. 174 Seiten in 64 Kapiteln. Erstmals in Buchform veröffentlicht.
19,90 €*
MAZDAZNAN - Atem- und Gesundheitskunde
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Erleben Sie die transformative Kraft der Atemkunst mit dem klassischen Werk "Mazdaznan, Atem- und Gesundheitskunde" von Dr. Hanish! Dieses beeindruckende Buch offenbart die Geheimnisse des Odems (Atems) als Quelle des Lebens, Wiederbelebens und Bewusstseins.
Mit einfachen, aber tiefgründigen Ausführungen zeigt Dr. Hanish, wie Sie durch die Atemkunst Ihre Entwicklung fördern können und das Ganze in Harmonie bringen. Lernen Sie, wie Ruhe und Geistesgegenwart Ihr Leben positiv beeinflussen können.
"Die Atemkunst ist das A und das O..." - Ein zentrales Prinzip des Mazdaznan-Systems, das Ihnen hilft, Ihre Seele zu befreien und Ihren Körper zu stärken. Dieses Buch ist ein unverzichtbares Werkzeug für alle, die auf der Suche nach einem tieferen Verständnis von Gesundheit und Wohlbefinden sind.
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MAZDAZNAN - Bambino Bezzari
Ein autobiografischer Einblick in das Leben von Dr. O.Z.A. Hanish, als er zusammen mit „Bambino Bessari“ reiste.
Einige Auszüge aus dem Buch:
"Weder Gebete noch Ordensregeln, weder kirchliche Handlungen noch Opfergaben offenbaren die Unendlichkeit. Das Herz allein, ergeben dem einzigen; unbeschreibbaren göttlichen Atom, rückt die Wesenheit in das Antlitz der Ewigkeit und lenkt den Strahl der Erleuchtung in die Umgebung des Wesens, die Herrlichkeiten des Himmels offenbarend bis in die Unendlichkeit. …
Es ist nicht gut für die Menschen, auch nicht für die größten unter ihnen, alles zu begreifen. Deshalb ist ein Schleier um sie gewoben, damit sie nicht ihren eigenen Kräften zur Beute fallen. Zu Zeiten scheint es, als sähen und verstünden wir alles, und dann wieder wissen wir nicht, wohin wir uns wenden sollen. Es gibt Augenblicke in unserm Leben, die uns nichts offenbaren, als Leere, Weite, Tiefe, Ewigkeit …
Das wirkliche Ziel des menschlichen Bemühens ist keinem Menschen bekannt. Aber jede Entwicklungsstufe bringt uns näher ans Ziel, näher zur Vollkommenheit hier auf Erden, d. h. zu einem Zustand, der frei ist von den fortwährenden Faustschlägen der Unwissenheit und des Aberglaubens. Unwissenheit und Aberglauben sind Ketten, die die Menschen unter der Schwere ihres Gewichtes niederhalten und es ihnen unmöglich machen, sich frei zu bewegen. Der Mensch ist in eine Flut von Pflichten geraten, die er in seinem gefesselten Zustand ganz unmöglich erfüllen kann. Im Laufe der Zeit aber werden immer mehr Seelen ihre wahre Aufgabe verwirklichen, das Joch abschütteln, das ihnen aufgebürdet worden ist, und sich so den Weg zu einem erträglichen Dasein bahnen.…
Auch die Weisesten der Erde werden oft zu Narren; wäre es nicht so, so könnte die Zweiseitigkeit der Schöpfung das Recht gegenüber dem Unrecht nicht enthüllen. Und wiederum sind Recht und Unrecht nichts weiter als ein Steigen und Fallen der Empfänglichkeit unserer Vernunft. Einst wenn wir das Argwöhnen und Zweifeln überwunden haben, kreuzen weder Barmherzigkeit noch Nachsicht unsern Weg: die Liebe erobert alles. „Denn also liebte Gott sein Eigentum, dass er hingab seinen wahrhaftigen Sohn, angetan mit seinen Gotteseigenschaften, damit alle, die an ihn glauben, sich des ewigen Lebens bewusst erfreuen.“ …
Es ist die allgemein feststehende, wenn auch falsche Meinung, dass die Sünde in der Welt sei durch des Widersachers Arbeit. Aber die vor allem feststehende Tatsache ist doch: alle Macht stammt aus Gott, so dass eine Verfehlung völlig unmöglich ist, da die gesamte auf Verkörperung zielende Schöpferkraft im Machtbereich Gottes liegt. Der Teufel hat kein eigenes Reich, besitzt nichts ihm Eigenes, ausgenommen das Vorrecht, der Zerstörung zu dienen. …
Als in der menschlichen Entwicklung der Verstand aufdämmerte, wurde jeder Lichtstrahl des Gesinnes, der zu höherem Verständnis führte, hoch und in Ehren gehalten, so dass die Sprache des Herzens und die Grundgesetze des Lebens immer besser verstanden wurden. Aber im Laufe der Zeit beschränkte man sich darauf, die göttlichen Grundgesetze nur zu lehren, anstatt sie dem Menschenkinde in der vorgeburtlichen Zeit einzufleischen. So verlor das verstandesmäßige Denken die Verbindung mit dem Gesinn in der Zirbel und deshalb auch mit dem Herzen und die Menschen fingen an, den Geist und den Gottgedanken zu verleugnen und sich in Obrigkeitsdünkel und Gesetzesmacherei zu verlieren. Diesen Zustand der menschlichen Gesellschaft zu ändern, wird sich als eine Riesenarbeit erweisen, die über die Kräfte einzelner hinausgeht. …
Die Welt im Allgemeinen aber gibt nichts darum, dass das Übel an der Wurzel beseitigt werde. Die Masse ist zufrieden mit einer augenblicklichen Erleichterung, und die wenigen, die in ihrem Gesinn das Vertrauen auf Gott festhalten, können nur unter sich einer für den anderen leben. Vergessen wir das, so setzen Verwicklungen ein, auf die Schrecken ohne Ende folgen. …
Nachdem die ganze Welt unter Unruhen, Aufständen, Aufruhr und verworrenen Zuständen gelitten hat und ein Schauplatz völliger Hilflosigkeit geworden ist, wird sich ihr Hochmut in Demut verwandeln und dann endlich wird die gegenseitige Verständigung unter den Völkern und zuletzt unter allen Menschen folgen. …
Je weiter sich die Menschen von Gott, seinem göttlichen Willen und seinen Plänen entfernen, um so mehr Grenzlinien werden im Gemeinwesen gezogen und um so größer werden die Klassenunterschiede in der Gesellschaft und die mannigfaltigen Verwicklungen, die zu Streit, Krieg und Zerstörung führen. …
Das Leben gleicht einem Schriftsteller, der ein Stück schreibt, aber selbst an der Aufführung nicht teilnimmt. Die sichtbare Seite des Lebens erscheint an der einen Stelle und verschwindet an der anderen, ähnlich wie die Sonne in ihrer vorgeschriebenen Bahn auf- und untergeht, auch wenn sie sich vor unseren Augen verbirgt. …"
Kapitel des Buches:
Erster Teil - Erfahrungen: Unsere Lebensaussichten, Aller-Seelen, Bambino, Licht und Schatten, Das verheißene Land, Der kommende Mensch, Gott allein ist mein Lehrer, O, der Kummer!, Palm-Sonntag, Char-Freitag, Auferstehungstag.
Zweiter Teil - Beobachtungen: Lebensmöglichkeiten, All-Geist, Der göttliche und der weltliche Atom, Eigensinn und Gotteswille, Mehr Licht, Ergebung des Gesinns, Todesschatten, Auferstanden.
Dritter Teil - Folgerungen: Wiederhergestellt, Reisefertig, Zielsicher.
12,00 €*
MAZDAZNAN - Biblische Gegenwart
Wenn wir Schriften studieren und sie richtig verstehen wollen, müssen wir den Verhältnissen und Umständen ihrer Entstehung und dem Entwicklungsgrad jedes Schriftstellers Rechnung tragen, weil jeder Schriftsteller von seinem eigenen Standpunkt ausgeht und das darstellt, was ihm zu seiner Zeit am nützlichsten oder notwendigsten erschien.
Dann finden wir immer eine Moral, die wir auf den heutigen Tag übertragen können, soweit sie für unsere Zeit noch zutrifft und uns wertvolle Gedankenfäden darbietet und in Erinnerung ruft, so dass wir um so schneller zu unserem eigenen Ziele kommen.
Wir dürfen uns also nicht auf die äußerlichen Einzelheiten in der Darstellungsweise eines Schriftstellers festlegen, brauchen nicht alles für bare Münze zu nehmen, was er zum Ausdruck bringt, sondern müssen unser eigenes Urteil anbringen und zwischen dem Wesentlichen und Unwesentlichen unterscheiden, damit uns nicht der Vorwurf des Heilandes trifft: „O, ihr Narren, alles zu glauben, was die Propheten gesagt haben!“ Ziehen wir so unsere Schlüsse, dann finden wir leicht alles, was für uns verwertbar ist, und verwerten es zu unserem Nutzen. Was für uns nicht verwertbar ist, lassen wir einfach zur Seite.
Wenn wir aber bei den Äußerlichkeiten und Besonderheiten der Zeit der Entstehung der Schriften stehen bleiben, werden wir vom Vergangenen festgehalten, das uns nicht zum Fortschritt verhilft. Auf die Vergangenheit zurückblicken sollen wir nur dann, wenn wir in der Gegenwart etwas Höheres erlangt haben, um durch den Rückblick in die Vergangenheit die Errungenschaften der Gegenwart umso mehr zu schätzen. Wir dürfen dem in der Vergangenheit Erreichten wohl die gebührende Anerkennung schenken, müssen aber selbst immer weitergehen, weiter und tiefer denken und mehr und Besseres verwirklichen, um immer mehr erhöht zu werden.
Einige Auszüge aus dem Buch:
Die kirchlichen Kreise nehmen den Standpunkt ein: „Gott gab uns die Bibel als ein Grundgesetz.“ Bevor wir aber diese Behauptung als allgemein gültig hinstellen oder überhaupt uns für oder wider die Bibel erklären, sollten wir uns über verschiedene Punkte Klarheit verschaffen und uns einige grundlegende Fragen vorlegen und beantworten.
1. Frage: Wann, wo und wie ist die Bibel entstanden, wie sie gegenwärtig in Gebrauch ist?
2. Frage: Ist die Bibel ein Buch, das von einem Schriftsteller verfasst worden ist oder dessen Inhalt von einer einzelnen Person herrührt, oder ist die Bibel eine Zusammenfassung vieler Bücher oder Schriften vieler Verfasser?
3. Frage: Sind alle Teile der heutigen Bibel zu ein und derselben Zeit geschrieben worden oder in verschiedenen Zeitaltern, von verschiedenen Schriftstellern, in verschiedenen Sprachen, in verschiedenen Ländern mit verschiedenen Sitten und Gebräuchen?
4. Frage: Hat der Alte Bund oder das Alte Testament von Anfang an ein einheitliches Schriftwerk gebildet oder gab es nur einzelne Schriften in den verschiedenen Gebieten des Morgenlandes? Haben insbesondere die fünf Moses zugeschriebenen Bücher, der Pentateuch, und die Propheten in ihrer jetzigen Gestalt schon vor Esras Rückkehr aus Babylonien bestanden?
5. Frage: Warum hat der Perserkönig Cyrus, der sich für die reine Mazda-Lehre Zarathustras einsetzte, Esra mit einer Schar gewandter Schriftgelehrter nach Jerusalem geschickt, damit sie die Stammesgeschichte der Juden in eine neue Form brächten? Warum klingen die Gedankengänge des Alten Bundes an zarathustrische Gedankengänge an und warum sind sie mit persischen und medischen Gedankengängen förmlich durchwoben? Warum zeigen die ersten Kapitel der Bücher Mosis denselben Gedankengang, den schon die Weisen viel früherer Zeiten unterhielten und wie kommen insbesondere die „Zehn Gebote“ aus dem Gesetzbuch Hammurabis, der im 2. Jahrtausend v. Chr. lebte, in die Bücher Mosis? …
11. Frage: Warum sich darüber streiten, ob es sich bei den Gleichnissen des Heilandes um wirkliche Begebenheiten handelt, wenn sie doch nur bezwecken, eine Moral zu verbildlichen?
12. Frage: Warum die Worte der Offenbarung Johannis, dass „niemand von den Worten dieses Buches etwas wegnehmen soll“, auf alle Bücher der Bibel übertragen, obwohl der Verfasser der Offenbarung Johannis von einer Bibel nichts wusste, sondern nur seine eigene Schrift kannte, die er als verbannter Vorkämpfer für den Friedensgedanken auf der Insel Patmos verfasst hatte?
14. Frage: Was wusste Jesus von der Bibel? Zu seiner Zeit gab es noch keine Bibel. Er kannte einige Geschichtsbücher, Jeremias, die Psalmen und hatte auch die kleinen Propheten studiert, die aber im Volke nicht allgemein bekannt waren. …
15. Frage: Wann und in welcher Weise ist es zu dem Neuen Bund mit seinen 27 Schriften oder Büchern gekommen?
Weitere Kapitel: Die Bibel ein Leitfaden der Kultur, Die Sünden der Väter, Die Chrystos-Botschaft, Die Bücher der Bibel, Die Offenbarung Johannis, Satanas, Die Taufe, Das Abendmahl, Lama Sabachthani, Judas Ischariot, Die Christenheit, Der Islam, Entwicklungspause, Mazdaznan.
17,90 €*
MAZDAZNAN - Drüsenkunde, Neuauflage
Schon die ersten Seiten offenbaren eine Schatzkammer der wichtigsten wissenschaftlichen Wahrheiten, die von einem Denker der Neuzeit beherzigt werden müssen. Ein jeder Satz ist ein köstlicher Schatz, ein jedes Wort ein Hort der Wahrheit. Je weiter man liest, umso mehr wird es klar, dass die Drüsenkunde der Schlüssel des Weisheitstores ist und die Fülle der Unendlichen Weisheit eröffnet.
Nicht nur lesen muss man, sondern studieren, dann aber auch üben. Denn in der Eurhythmie der Drüsenkunde erkennt man die Entwicklung des geistigen Wesens. Es lassen sich kaum Worte finden, die dem Werk gerecht werden können. Sollte ein jeder Volks-, Gymnasial- und Universitätslehrer, ferner jeder Künstler, Musiker, Schriftsteller, Diplomat, Politiker oder Regent die Drüsenlehre sich zu eigen machen, so sind alle Wirtschafts- und Lebensrätsel gelöst. Kein Preis kann hoch genug angesetzt werden, da der Wert der Erkenntnis höher steht als alle Schätze der Erde.
Einige Auszüge aus dem Buch:
Die Drüsenkunde ist für die Wissenschaft ein relativ neues Gebiet. Für Mazdaznan ist sie seit uralter Zeit der Gegenstand eines eingehenden Studiums und wissenschaftlicher Übungen, da sie bis in die vor-zarathustrische Zeit zurückreicht, als die Denker und die Schriftsteller noch genügend Zeit zum Forschen und Untersuchen und noch nicht nötig hatten, den größten Teil ihrer Zeit und Aufmerksamkeit den täglichen Unterhalts- und Steuer-Sorgen zu widmen. …
Vieles von dem, was man bisher als okkult, mystisch, geheimnisvoll und verschleiert angesprochen hat, findet seine Aufklärung, sobald sich die in den Drüsen auf gespeicherten Mächte und Kräfte befreien und die Gehirnzellen erreichen und beleben, die jeder Drüse entsprechen. Dann wird uns größere Erkenntnis werden nicht nur auf dem Gebiete des Alltagslebens, sondern auch auf den Gebieten des Abstrakten, die dem Durchschnittsmenschen heute noch völlig verschlossen sind.
Also gehört die Drüsenkunde zu den wichtigsten Gebieten, die sich auf das Leben und die Ewigkeit beziehen, weil die Drüsentätigkeit nicht nur für das organische Leben ausschlaggebend ist, sondern auch die Regsamkeit des Gehirnes bestimmt, wovon es abhängt, ob unser Denkvermögen neue Offenbarungen erhält.
Weil die oberen Lungenteile die Umwandlung der eingeatmeten Elemente nicht zur Genüge versorgen, können auch die Drüsen ihre natürlichen Aufgaben nicht mehr vollständig erfüllen, nämlich genügend innere Sekretionen in das Blut zu liefern und dadurch die weißen Blutkörperchen anzuregen, die Drüsen zur Herstellung von Ätherstoffen zu animieren, die notwendig sind, um die Gehirnzellen zu beleben. Je nachdem, wie das Gehirn und die Drüsen miteinander arbeiten, sind wir geführt von der Allmacht, die in uns ist. Solange keine vollkommene Verbindung zwischen Gehirn und Drüsen besteht, sind wir noch nicht zum Selbstbewusstsein erwacht. …
Das Drüsenwesen ist die Verjüngungsquelle für den ganzen Körper. Deshalb schlummern darin unbegrenzte Möglichkeiten für Segnungen, die der Verwirklichung in der Gegenwart harren. Das Blutlaufsystem hält vermöge der Atmung die Zellentätigkeit im Gang, das Nervensystem hält die Organtätigkeit aufrecht, aber das Drüsenwesen hat die geistigen Kräfte zu wecken und die Höherentwicklung zu fördern, indem es die erschöpften Lebenskräfte ergänzt und erneuert und neue Lebenskräfte im Körper entwickelt zwecks Entfaltung der noch unwirksamen und daher noch unbekannten Intelligenzen, die in den Gehirnzellen eingeschlossen sind.
Das Drüsenwesen bildet den Abschluss in der Entwicklung der Körperorgane und hat nun für deren Erneuerung, Erweiterung, Verfeinerung, Verjüngung zu sorgen. …
Was wir heute Drüsenätherstoffe nennen, nannte man in früheren Zeiten kurz „Äther“, damit bezeichnete das denkbar Feinste der feinstofflichen Substanz im tierischen oder im menschlichen Körper, das dem elementarischen Urzustand gleichkommt. …
Der Hirn-Anhang oder die Hypophyse ist ein kleines Gewebsgeflecht von der Größe einer Erbse und liegt am unteren Teil des Gehirnes, oberhalb des Gaumens und nicht weit entfernt von der Nasenwurzel. Anfänglich und von Natur aus übt der Hirnanhang die Kontrolle nur über den unteren Teil des Gehirnes aus und dementsprechend über die materiellen Fähigkeiten. …
Die Schilddrüse kontrolliert das Blutlaufsystem, da sie den Jodgehalt des Blutes bestimmt. …
Der Grund zu Verdauungsgiften wird durch zu reichlichen Genuss von Stärkemehl, Zucker, Fett und eiweißhaltigen Nahrungsmitteln gelegt. Skatol-Überschuss z. B. verleiht dem Darminhalt den bekannten faulig widrigen Geruch, der bei Darmkatarrh und Verstopfung leicht einen solchen Grad erreicht, dass der Atem und sogar die Porenausdünstung übel riechend oder stinkend werden.
Dergleichen sollte uns Anlass geben, die Ernährungsweise sofort zu ändern und jodhaltige Nahrungsmittel in den Speisezettel einzureihen, um die Schilddrüse in der Herstellung von Thyroxin zu unterstützen. z.B. nimmt man dann zum Frühstück den Saft von 2 Apfelsinen und vor jeder Mahlzeit l Glas heißes Wasser mit 1/2 Teelöffel doppeltkohlensaurem Natron. Außerdem macht man möglichst alle 6 Stunden feuchtheiße Aufschläge auf den Hals in der Schilddrüsengegend, trocknet sich darnach rasch ab und verschließt die behandelte Stelle mit Reis- oder Maismehl. In der Diät bevorzugt man Agar-Agar und Carageenmoos wegen des Jodgehaltes.
Weitere Kapitel: Hirn-Anhang, Schilddrüse, Brustbein-Drüse, Sonnengeflechts-Drüse, Neben-Nieren, Geschlechts-Drüsen, Zirbel-Drüse, Drüsen-Übungen.
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MAZDAZNAN - Ernährungskunde / Kochbuch
„Leben wir um zu essen“ oder „Essen wir um zu leben“?
Glauben Sie auch, gesunde Ernährung macht zu viel Arbeit?
Glauben Sie auch, gesunde Ernährung schmeckt nicht?
Glauben Sie auch, gesunde Ernährung ist Einseitig?
Glauben Sie auch, gesunde Ernährung ist teuer?
Glauben Sie auch, die Familie mag das nicht?
Glauben Sie auch, „Das hilft sowieso nicht!“?
Glauben Sie auch, „Ich kann das nicht!“?
Glauben Sie auch . . . . ?
Verschaffen Sie sich Gewissheit!
Die Mazdaznan-Ernährungskunde führt uns in die Grundprinzipien des menschlichen Lebens ein und stellt die Einzigartigkeit jedes Menschen in den Mittelpunkt.
Das Alter, die Klimazonen, die Jahreszeiten, die berufliche Tätigkeit, die Herkunft und die gesundheitliche Verfassung werden bei der Wahl unserer individuellen Ernährung berücksichtigt.
Dabei ist die Mazdaznan-Ernährung keine neue „Ernährungstheorie“, sondern eine auf die Erfahrung von Jahrtausenden beruhende Lebenswissenschaft und Lebenspraxis.
Erfahren Sie mehr über die Heilwirkungen der Nahrungsmittel, die richtige Kombination und ihre Zubereitung.
Einige Auszüge aus dem Buch:
„Die Esslust ist der schwache Punkt im menschlichen Gehirn.“
…
Wir erlauben uns nie, weder unseren Gedankengang noch unsere Ernährungsweise auf eine bestimmte Schablone festzulegen, sondern richten uns stets nach dem Gebot des eigenen Gewissens. Deshalb können wir doch alle wissenschaftlichen Erfahrungen und Forschungsergebnisse berücksichtigen nach dem Grundsatz: „Prüfet alles und behaltet das Beste!“ Sonst könnten wir der Wissenschaft gegenüber so urteilslos werden, wie es die Menschheit bisher in Glaubenssachen gegenüber Dogmen und Theorien gewesen ist.
…
Wenn wir mit unserer Ernährungsweise Erfolg haben wollen, müssen wir uns an das Grundsätzliche halten und uns hierüber klar sein. Dazu müssen wir über das Wesen der Nahrungsmittel und auch darüber Bescheid wissen, wie wir sie so zubereiten und zusammenstellen, dass sie uns nutzen und fördern.
…
Den „Stab des Lebens „ oder „unser täglich Brot „ liefern uns die Körnerfrüchte, weil sie in konzentrierter Form alle die Grundstoffe enthalten, die unser Körper zum Aufbau und zur Aufrechterhaltung braucht. Die Gemüse sind im wesentlichen Ausscheidungsmittel und die Obstfrüchte Anregungsmittel. Das besagt, dass sich das Verhältnis zueinander beständig ändert und dass besonders der aufgebaute oder ausgewachsene Körper nach und nach weniger Körnerfrüchte und mehr Gemüse und Obstfrüchte braucht.
…
Grundsätzlich bevorzugen wir die Gemüse, die uns der Markt unserer Gegend gemäß der Jahreszeit anbietet, weil sie dann ihren vollen Wert haben. Außerhalb ihrer Jahreszeit haben die Gemüse nur für den Kranken Heilwert. Im Übrigen treffen wir unsere Auswahl nach den Bedürfnissen unserer Temperaments-Veranlagung und unseres jeweiligen Zustandes.
Sollen die Gemüse bekömmliche Speisen sein, dann müssen sie frisch sein; man erkennt das daran, dass sie leicht brechen und knusprig sind. Wenn Gemüse welk geworden ist und sich auch in kaltem Wasser nicht mehr erholt oder auffrischt, sollten wir es nicht genießen, weil es ohne jeden Nutzen ist, die Verdauungsorgane überdies belastet und Schmarotzer erzeugt.
…
Obstfrüchte, die uns zur Nahrung dienen sollen, müssen gesund, also frei von Stellen sein, die von Fäulnis ergriffen oder von Würmern befallen sind. Denn fauliges oder wurmstichiges Obst ist schon im Zerfall begriffen und geht leicht in Zersetzung über, die sich rasch auf alles Benachbarte überträgt. Deshalb bedeutet es keinen Verlust, wenn man die befallenen Stellen sorgfältig beseitigt und dadurch verhindert, dass der Körper zu einem Abfallkübel wird.
…
Kapitel des Buches:
Ernährungskunde: – Wissenschaftliche Ernährung – Nahrung und Ernährung – Übersicht über die Nahrungsmittel – Körnerfrüchte – Hülsenfrüchte – Gemüse – Obstfrüchte – Beerenfrüchte – Nüsse – Milch und Eier – Getränke – Salz und Gewürze – Öl – Fleischkost – Rohkost – Ökonomie – Altersstufen – Der Speisezettel – Intussuszeption – Die menschliche Zelle.
Kochbuch: – Brot, Brötchen, Gebäck – Mehlspeisen, Körnergerichte – Tunken, Brühen – Suppen, Kaltschalen – Salate, Salattunken – Gemüse – Bratlinge, Pfannkuchen – Eierspeisen – Creme, Nußbutter, Puddings – Kuchen, Pasteten, Strudel – Getränke.
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MAZDAZNAN - Evangelium des Lebens
Die Himmelsleiter der Entwicklung reicht vom Protoplasma bis zum Erzengel. Auf welcher der zahllosen Stufen stehe ich? Bin ich im Aufstieg oder im Abstieg? Stillstand gibt es nicht; sondern alles ist in Bewegung im ewigen Leben, entweder nach oben oder nach unten. …
Entweder
ich halte mich an die Gesetze der Natur und ziehe mir eine gesunde Körperlichkeit auf, die mich von Tag zu Tag leistungsfähiger macht, oder ich lasse den Körper versanden und versteinern und säe meinen Samen in steinigen Boden, in dem der Samen das nicht findet, was er zum Entkeimen, Wachsen, Blühen und Fruchttragen braucht, und ernte Leiden, Enttäuschung und Misserfolg.
Entweder
ich vermoltsche den Erdboden fingertief zu Pulver, so dass mehr Wasser in die lockere Oberfläche sickert, die Elementarien der Luft tiefer eindringen und das Wachstum erleichtert wird, und die Pflanze gedeiht über alles Erwarten, oder ich vernachlässige das Notwendige, so dass sie verkümmert und erstickt.
Entweder
ich atme den bewussten Atem und achte dabei auf mein Herz, so dass mir Offenbarungen werden und sich Ströme des Segens, der Freudigkeit und Glückseligkeit über mich ergießen, oder ich schenke diesem Tempel des lebendigen Gottes keine Aufmerksamkeit, so dass er mit der stickigen Luft der Unwissenheit und Dunkelheit erfüllt ist und Gott sich mir nicht offenbaren kann, mag auch die Architektur oder der äußere Aufputz noch so kunstvoll oder der neuesten Mode entsprechend sein. Denn Gott wohnt nicht in „unreinen Tempeln“ und auch nicht in „Tempeln, von Menschenhänden gemacht“.
Entweder
ich erfülle die Gesetze der Natur und halte mich an die Prinzipien der Unendlichkeit und werde mir bewusst, dass „ich und Abba eins“ sind, oder mein wahres Wesen bleibt mir ein Buch mit sieben Siegeln, die ich vergeblich zu lösen suche. …
Einige Auszüge aus dem Buch:
Nach den Statistiken machen die Menschen, die denken können und sich von der Beeinflussung durch andere freihalten, nur etwa drei Prozent der ganzen Menschheit aus. Doch ist das schon ein Gewinn. Denn vor fünfzig Jahren machten die, die wirklich ihren eigenen Gedanken zu denken vermochten, nur ein Prozent aus und vor 1900 Jahren waren es so wenige, dass sie nicht einmal einen kleinen Bruchteil eines Prozentes ausmachten. Deshalb wird es noch eine lange Zeit dauern, bis wir von dem größten Teil der Menschheit erwarten dürfen, dass die einzelnen frei und unabhängig denken, wirklich von ihrem eigenen Denkenswesen Gebrauch machen und sich von Einflüssen freihalten, die sie negativ machen. …
Der Durchschnittsmensch mag nicht gerne selbst denken. Er hat es viel lieber, dass ihm alles klein geschnitten wird. Selbst den Spinat will er nicht roh essen, sondern zerschnitten, gedämpft, durch ein Sieb gedrückt, mit süßer Sahne angemacht und gewürzt, damit er ihn nur hinunterzuschlucken braucht. …
Ein eigener Gedanke kann uns aber nur dann werden, wenn wir aufhören, unseren Sinnen fremde Ideen suggerieren zu lassen. Wir dürfen nicht vergessen, dass all unser Wissen nur ein Oberflächenwissen ist, ein Auswendiglernen von Wörtern, und dass unser Gedächtnis einem Wörterbuch oder Lexikon gleicht, weil alles, was wir gesehen, gehört, betastet, gefühlt, gelesen oder sonst mit den Sinnen wahrgenommen haben, in dieser einzeln stehenden, neutralen Gedächtniszelle des Gehirns aufgespeichert wird. Aber das Gedächtnis kann nichts entscheiden. …
Wir leben in einer neuen Zeit, die vom Zeitgeist gelenkt wird und neue Offenbarungen und weltbewegende Erfindungen in ihrem Schoße trägt. Die Stellung der Erde hat sich geändert, ebenso die Luftströmungen und das Klima.
Diese Änderungen machen auch einen Eindruck auf das kommende Geschlecht, so dass sich die neuzeitlichen Kinder von denen der Vergangenheit unterscheiden; sie sind schöner und geweckter. Die Schönheit ist zwar nur eine äußerliche Eigenschaft, aber die Gewecktheit ist die Folge einer besonderen Kopfbildung und bahnt den Weg durch das Leben. …
Wir wissen nicht ein einziges Land auf dieser Erde, dessen Regierung sich wirklich für seine Bewohner interessierte. Alle Regierungen interessieren sich nur für die Eigenen oder für die eigene, besondere, abgesonderte Klasse. Die Menschheit lebt immer noch unter dem Druck des Klassenbewusstseins, Klassenwesens und Klassendünkels. Dieser Druck kann nicht beseitigt werden, bis die Mehrzahl der Menschen anfängt, selbst zu denken, und aufhört, fortwährend die Ideen anderer im Gedächtnis aufzuspeichern und sie sogar noch zu kolportieren oder weiterzugeben. …
Weitere Kapitel: Der Chrystos-Gedanke, Vervollkommnung, Der abstrakte Gedanke, Der göttliche und der weltliche Atom, Intelligenz und Materie, Bewusstseins-Stufen, Der Sternenhimmel, Alpha und Omega, Der verlorene Sohn, Kindheit und Jugend, Die zweite Schöpfung, Schöpfertum, Ungehobene Schätze, Das Atom-Zeitalter, Männer und Frauen Gottes, Himmlische Berufung, Erlösung, Wahrheit und Auslegung, Die Bibel, Wunder?, Heilandswissenschaft, Der Gottesbegriff.
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MAZDAZNAN - Gesundheitswinke
Der Hauptzweck des Werkes ist es, jedem einzelnen das Selbstvertrauen zu der in ihm wohnenden Allmacht wiederzugeben und ihm den kürzesten Weg zu weisen und die einfachsten Mittel an die Hand zu geben, seine Gesundheit wieder zu erlangen oder zu verbessern. …
Die Gesundheit wird uns nicht, solange wir sie von außen suchen. Sie ist ein innerer Zustand, für dessen äußere Verwirklichung wir uns zuerst in uns selbst des Gedankens bewusst sein müssen, der Gesundheit schaffen kann.
Einige Auszüge aus dem Buch:
Wiederherstellung der Gesundheit
Wie soll uns Gesundheit werden, solange wir uns immer noch mit der Krankheit abgeben! Wie kommt der Mensch überhaupt dazu, immerwährend von Krankheit zu reden, da doch die Natur keine Krankheit kennt, sondern in ewig sich erneuernder Gesundheit vor unser aller Augen steht? Weil er die Gesetze der Natur nicht zur Genüge kannte und befolgte, hat er sich an den Folgen die Krankheit eingebildet und eingeredet. Aber die Folgen, die er Krankheit nennt, sind etwas völlig Natürliches, weil sie den Gesetzen der Natur gemäß eingetreten sind; nur ist sich der Mensch der gesetzmäßigen Entstehung dieser Folgen mehr oder weniger unbewusst. …
Krankheits- Stillstand
Wollen wir uns von der Krankheit lösen, dann denken wir nicht an einen Kranken, sondern an einen Gesunden, denken also an jemand, der uns ein Vorbild für Gesundheit und Kraft ist, und sagen uns: „So will ich auch sein!“
Dabei richten wir uns schon ganz von selbst auf, straffen die Muskeln, heben die Brust, füllen sie mit Gottes Odem und wenn wir dann ausatmen, ziehen wir die Muskeln des Unterleibes nach innen, als wollten wir den Nabel mit dem Rückgrat verbinden. Schon das genügt, um den Körper in die Richtung der Gesundheit zu lenken und gesunde Ideen in Lauf zu setzen. Das aber gibt gerade den Ausschlag, während uns alle Theorien über Vitamine und Kalorien nichts nützen können.
Die erste Frage an einen Kranken, wenn ihm überhaupt geholfen werden soll, muss lauten: „Willst du gesund werden?“ „Ja, wenn es möglich ist. Ich hoffe, dass ich wieder gesund werde,“ genügt dann nicht als Antwort. „Ja, ich möchte schon; aber die Ärzte haben Bedenken,“ ist auch nicht der Ausdruck eines eigenen Willens, auf den es allein ankommt. Wer seinem Arzt vertraut, überlässt sich dem Willen des Arztes. Aber ein Kranker, der mit seiner Krankheit brechen will, muss sich seines eigenen Willens bewusst sein, indem er ganz bestimmt und bedingungslos sagt: „Ja, ich will!“…
Kalter schwarzer Kaffee
Wenn sich auch mancher wundern mag, so ändert das nichts an der Tatsache, dass kalter, schwarzer Kaffee eins der besten Anregungsmittel ist. Nimmt man alle 15 Minuten 1 Teelöffel kalten, schwarzen Kaffee, aber nicht mehr, dann fühlt man sich schon nach kurzer Zeit angeregt. Anregen ist aber nicht so viel wie reizen. …
Mate-Tee
Hat man immer noch so etwas wie Heißhunger und fühlt man sich nach einer knappen Mahlzeit unbefriedigt, dann trinkt man täglich 2 bis 3 Tassen Mate-Tee. Glaubt man, es seien immer noch Fremdorganismen im Magen, dann trinkt man den Tee schon früh nüchtern und kalt, nachdem man durch seine Morgenübungen gegangen ist; der kalte Tee stärkt den Magen. Warmen Tee nimmt man dann erst vor, mit oder nach der Mittagsmahlzeit. Der Mate-Tee verträgt sich mit dem Essen und ist zugleich ein Reinigungs- und Aufbaumittel, weil er vieles ergänzt und man deshalb weniger zu essen braucht.…
Entsäuerung
Versäuerung entsteht, wenn wir Speisen genießen, die im Verdauungsgange gären. Die dabei entstehenden Säuren gehen in das Blut über und verursachen, wenn sie nicht wieder ausgeschieden werden, nicht nur körperliche Leiden, sondern halten auch die Entwicklung des Gehirns zurück, so dass man sich nicht mehr auf sein Intelligenzwesen verlassen kann.
…
Sich einem Gesundheitsverein oder einer Gesundheitsbewegung anzuschließen, um gesund zu werden, ist eine verfehlte Sache. Denn jeder hat sich seine Krankheit selbst gewählt und muss nun einfach eine andere Wahl treffen und entsprechend dieser Wahl handeln. Auch wer sich der Mazdaznan-Bewegung anschließt, darf nicht denken, dass ihm Mazdaznan die Krankheit aufhebt; wenn er sich aber nach den Mazdaznan-Methoden behandelt, befreit er sich selbst von aller Krankheit.
Die meisten Kranken sind sich auch bewusst, dass sie sich ihre Krankheit selbst gewählt und die Ursachen dazu selbst gesetzt haben, und erzählen es sogar ganz wissenschaftlich, wie sie krank geworden sind. …
Tritt die Krankheit akut oder plötzlich auf, so nimmt man zu allererst ein inneres Bad, um den Darm zu waschen, zu reinigen und auszuspülen. …
Weitere Kapitel: Wiederherstellung der Gesundheit, Krankheits- Stillstand, Chronische Krankheiten, Abwehrkraft des Atems, Vorbeugung.
Gesundheits-Winke: Atem, Asthma, Augen-Pflege, Ausschläge, Bandwurm, Blasen-Schwäche, Blinddarm-Entzündung, Durchfall, Erkältung, Fieber, Frauen-Pflege, Geistes-Krankheit, Haar-Pflege, Hämorrhoiden, Herz-Leiden, Heu-Fieber, Hühneraugen, Husten, Kinder, Klima-Wechsel, Krebs, Lähmung, Leber-Leiden, Lungen-Leiden, Magerkeit, Männer-Pflege, Müdigkeit, Nerven-Leiden, Nieren-Leiden, Rheumatismus, Schlaflosigkeit, Stottern, Verdauungs-Pflege, Vergiftung, Arterien-Verkalkung, Zahn-Pflege, Zucker-Krankheit.
15,90 €*
MAZDAZNAN - Harmoniekunde
Wenn wir über „Harmonie“ sprechen wollen, denkt der Durchschnittsmensch, wir wollen Gebiete der Musik behandeln, weil Musik das einzige Gebiet ist, das sich teilweise mit Harmonie befasst. Aber in Wirklichkeit berührt „Harmonie“ alle Lebenserscheinungen und sollte deshalb einen Ehrenplatz auf allen Gebieten, die zum Leben gehören, eingeräumt bekommen.
„Harmonie“ umfasst alle Beziehungen unseres Wesens zum großen Ganzen und wir suchen und finden dabei die Beziehungen des Geschöpfes zu seinem Schöpfer, weil wir erkennen, dass wir alle aus ein und derselben Quelle stammen und daher alle miteinander verwandt sind, obwohl wir uns alle voneinander unterscheiden und ein jeder von uns auf seinen eigenen, besonderen Grundton eingestimmt ist. Aber das Grundprinzip unseres Wesens ist der universelle Grundton, und unser Körper ist das Ergebnis der Macht der Schwingungen, die im universellen Grundton ihren Anfang nehmen.
Auch die Sprache beruht auf dem Ton. Der Ton offenbart sich durch die Sprache und vermittels der Vokale der Sprache offenbart sich die individuelle Intelligenz im Menschen. Alles Sprechen, alles Singen, Lachen, Seufzen, Schluchzen, Stöhnen, Summen, Pfeifen ist angewandter Ton; es handelt sich dabei nur um verschiedene Ausdrucksweisen des Tones. Insoweit wir das Prinzip des Tones in uns zu handhaben verstehen, verfügen wir über die Macht des Tones.
Der Ton ist die Grundlage aller Lebenserscheinungen und jedes Ding bringt vermittels des Tones seine Intelligenz zum Ausdruck und hat deshalb seine eigene Note und seinen eigenen Notenschlüssel. Wir brauchen nur eine Stecknadel, einen Bleistift, einen Nagel und einen Knopf fallen zu lassen, so finden wir bestätigt, dass ein jedes dieser Dinge einen eigenartigen Ton hat, der sein Wesen kennzeichnet. Manchmal lauschen wir, wenn wir im Nebenzimmer jemanden sprechen hören, und sagen dann, dass es dieser oder jener sein müsse, da wir ihn an seiner Stimme erkannten. Ebenso erkennen wir jemanden am Ton seiner Schritte. Der Ton ist tatsächlich der Schlüssel zur Erklärung jedes Zustandes, und wir können durch den Ton das Ding oder den Gegenstand bestimmen und Unterschiede oder Abweichungen feststellen.
Ist unser Gehör gut entwickelt, dann können wir sogar den Ton des Windes hören, wenn er durch die Grashalme streicht, und können sagen, ob er durch eine Eiche oder eine Fichte weht, oder ob der Ton einem Ahornbaume oder einem Orangenbaume eigen ist. Welch ein Unterschied im Ton des Windes, wenn er durch einen Weinberg oder durch einen Kiefernwald weht!
Wenn wir den Wind in verschiedenen Tonarten pfeifen hören wollen, brauchen wir nur einen Schornstein und eine leere Flasche zu Hilfe zu nehmen und der pfeifende Ton wird der Größe und Gestalt des Hilfsgegenstandes entsprechen. In manchen Ländern ordnet man die Schornsteine so an, dass ihre verschiedenen Töne die Tonleiter ergeben und wenn der Wind weht, hört man dann eine Musik, die wir nicht einmal auf einer Orgel mit all ihren Äolseinrichtungen nachmachen können. Dem Uneingeweihten erscheint das übernatürlich und geheimnisvoll und er stellt sich vor, dass Geister durch das Haus ziehen; aber in Wirklichkeit ist nur der Wind am Werke, der sich vermittels der unterschiedlichen Vorrichtungen unterschiedlich ausdrückt.
Schon durch diese wenigen Beispiele erkennen wir, dass der Ton das wirkliche Geheimnis der Natur und das Grundprinzip aller Lebenserscheinungen ist. Das bedeutet nicht mehr und nicht weniger, als dass wir durch den Ton mit unserem inneren Wesen vollständig bekannt werden und dann von diesem Standpunkt oder Mittelpunkt aus unseren Erkenntniskreis immer mehr erweitern können. …
Weitere Auszüge aus dem Buch:
Alle großen Sänger und Schauspieler kennen diese Geheimnisse und machen von den Prinzipien bewusst Gebrauch. Man kann sich damit sogar eine Stimme schaffen, die sich auf der Bühne hören lassen kann. Viele haben das fertig gebracht und sich damit sogar eine Stimme verschafft, die sie so völlig unter Kontrolle hatten, dass sie gefeit waren gegen Erkältung und jederzeit bereit waren, zu singen oder zu sprechen. Auch Sarah Bernhardt kannte und handhabte diese Geheimnisse. Selbst als ältere Frau sah sie noch aus wie ein junges Mädchen. Jeder von uns könnte und sollte es erreichen, dass er mit zunehmenden Jahren immer schöner wird, was gleichzeitig bedeutet, dass wir weiser werden und immer mehr lernen, nach den Prinzipien des ewigen Lebens zu leben. …
In der Musik z.B. sind nur sieben kleine Noten ausschlaggebend; die achte Note ist schon wieder eine Wiederholung der ersten Note in einer höheren Tonart. Die sieben Noten oder Töne sind alle aus demselben Grundtone hervorgegangen und unterscheiden sich nur durch ihre Stellung oder Höhe. Die fünf Zwischentöne sind einen halben Ton niedriger und höher und sind ebenfalls nur Abwandlungen des Grundtones. So ergeben sich im ganzen zwölf Töne, auf denen alle die unterschiedlichen Kompositionen bis zu den schwierigsten Musikwerken aufgebaut sind. Kein Werk gleicht dem anderen und doch sind alle auf denselben Tongesetzen aufgebaut. …
Weitere Kapitel: Der Grundton, Die Vokale, Die Tonleiter, Ton-Lenkung, Sechs Harmonie-Übungen, Musik als Wegbereiter, Das Schwingungsgesetz, Universelle Harmonie, Unser Instrument, Licht-Schwingungen, Druck und Gegendruck, Künstlertum.
19,90 €*
MAZDAZNAN - Imanuel 1924 Bd. 2, Meistervortr., antiquarisch
„Imanuel. 1924 Band I, ist soeben angekommen, ein Prachtexemplar, sehr einladend; und schaut man ins Buch hinein, kann man nicht ablassen von dem Drang, Seite auf Seite andächtig zu lesen: es übersteigt alle Erwartungen.
Gewiss, nur diejenigen, denen es darum zu tun ist, das Leben in allen Richtungen zu beherzigen, schöpfen die Grundwahrheiten, die zum Ziel führen.Die Texte sind besonders gut gewählt und dürften einem jeden freiheitlichen Denker eine Schatzkammer höchster Intelligenz sein.
Das darin enthaltene Material wird jeden Suchenden nach Maßgabe seiner Erkenntnis zufrieden stellen und anspornen, immer weiter zu forschen, da Befriedigung das große Ziel dieses Lebens ist. Überhaupt sollten die Mazdaznan-Schriften mehr unter die Freiheitsdenker dringen, da ihr Inhalt den Denker anregt, Grundgesetze zu verfolgen, anstatt nur auf der Oberfläche zu rudern.
Möge das Werk zur Erlösung Tausender dienen!“ – Meister Dr. O.Z.A. Hanish in einem Brief an Dr. Rauth.
Einige Auszüge aus dem Buch:
Schuldenfrei - Die Welt liegt in Banden und Schulden, weil sich alle Staaten ein unnatürliches gekünsteltes Kreditwesen geschaffen haben. Alle Länder der Erde sind verschuldet; kein Land kann seine Schulden mit Gold zurückzahlen. Man hat sich vergriffen, anstatt begriffen, was der Sinn des Geldes ist, man hat sich verzogen, anstatt erzogen.
Man wollte durch Spekulation, durch glücksspielartige Geschäfte, gewinnen, vergaß aber dabei, dass der Spekulations- oder Spielergewinn des einen stets der Verlust des andern ist. Der Spekulationsgewinn ist eine Begleiterscheinung des Sklaventums. Darum ist die Welt gebunden, versklavt, unfrei, weil jeder dem andern etwas schuldet.
Nur wenn der Mensch frei ist, sich auf sich verlassen kann, niemand etwas schuldet, dann wird er immer und jedem die Wahrheit sagen. Ist er verschuldet, so ist er abhängig und fürchtet um sein Auskommen. Er steht dann unter dem Tier; denn das Tierreich hat keine Angst um sein Auskommen; das Tier steht da als das lebendige Wort Gottes, uns den Weg weisend zur Unabhängigkeit. Aber die Staaten sind verschuldet an die Bankiers und können deshalb nicht die Wahrheit sagen und sich nicht frei machen.Indessen muss man einfach alles daran setzen, sich frei zu machen, selbst wenn man arbeiten müsste, bis die Fingerspitzen bluten. Natürlich muss man dann auf vieles verzichten. Einem Volk, einer Gemeinschaft, einer Familie, einer Bewegung, die keine Schulden hat, kann niemand beikommen, weil da niemand einen Einfluss ausüben kann. …Wir wollen es immer noch nicht begreifen, dass wir freigeboren sind, weil wir in der Gefangenschaft aufgezogen wurden, wo man uns nichts als Unnatürliches beibrachte, wo wir die Unnatur lernen mussten. Das Natürliche kommt von selbst, das braucht man nicht zu lernen.
…Vor Jahren kam der chinesische Staatsmann Liung Tschang auf seiner Weltreise nach Amerika und die Geschäftsleute gaben zu seinem Abschied ein großes Fest. In seiner Ansprache gab er seiner großen Zufriedenheit Ausdruck über den ungeheueren Fortschritt Amerikas auf wirtschaftlichem und technischem Gebiete. Da er über das Religionswesen aber kein Wort verlauten ließ, drang man in ihn um seine Ansicht und schließlich sagte er: „Eure Religion ist eine Sonntags-Religion, nur am Sonntag bekennt Ihr Euern Glauben. Wir Chinesen müssen eine Religion haben, die auch für jeden Tag der Woche hält und die geübt wird nicht nur in den Tempeln und Schulen, in gewissen Kreisen und Häusern, sondern auch auf der Straße und in allen Geschäften, also eine praktische Religion.“Niemand konnte ihm widersprechen. Denn es ist wahr. Die beste Religion, ob sie nun sei auf dem Kontinent oder in Amerika, ist heutigen Tages nur Sonntags-Religion. Man singt seine Lieder, liest seine Gebete ab oder lässt sie ablesen durch einen Vorsteher, dann gibt es eine Predigt mit einem ersten, zweiten und dritten Teil. Und das Ende vom ganzen ist: weder hin noch her; alles bleibt beim Alten, nichts Erquickendes, nichts Erbauendes, nichts Förderliches. Ja, selbst wenn man dasselbe alle Tage machte, es bliebe doch Sonntags-, doch Schein-Religion, eine von Menschen gemachte Religion, eine Kopf-Religion, keine Herzens-Religion.
…Der Richter in Philadelphia sagte zum Angeklagten: „Dem Zeugnis nach sind Sie im vollen Rechte; aber dem Buchstaben nach muss ich Sie verurteilen.“ Die Wissenschaftler sagen: „Mazdaznan ist nichts; denn kein Akademiker hat uns Vorlesungen darüber gehalten.“ Adam im Paradiese hatte aber auch noch keine Kollegs über Mazdaznan gehört und doch kam ihm der offenbarende Gedanke durch den bewussten Atem.So ähnlich steht es in der ganzen zivilisierten Welt, weil die Menschen ihr Drüsensystem gelähmt und abgetötet haben, mithin ihr Gehirn sich nicht weiter entwickeln kann. Es entwickelt sich planlos, einseitig und erniedrigt den Menschen unter das Tier.
…Erkältung. Wenn man sich erkältet hat, der Hals tut weh und die Schmerzen ziehen sich bis in die Brust und in den Unterleib, so ist das erste ein starker Abführtee, ein heißes Fußbad mit einem Zusatz, ein heißes Bad mit kräftiger Abreibung, die Brust mit Eukalyptusöl einreiben und dann zu Bett gehen. Entleerung stellt sich ein und morgens ist man wieder wohlauf.
Einige Kapitel der beiden Bände: Westwärts – Schuldenfrei – Hausmittel – Liebes-Quelle – Intus-sus-zeption – Fixe Ideen – Zeit gewinnen – Beamte und Lehrer – Was ist Gott? – Abendmahl – Lebens-Geheimnis – Ritualisten – Nationalismus – Kinder-Erziehung – Anarchismus – Freiheit – Feld und Garten – Familien-Leben – Zucker-Krankheit – Seele – Moses – Patent – Gebet – Theologie - Was der Mensch säet – Selbstbewusstsein – Absolutismus – John D Rockefeller – Affen-Gedanken – Zielbewusst – Ausgleich – Wesentliches und Unwesentliches – Menschenwerk und Gotteswerk – Klopfen des Körpers – Drüsen-Pflege – Atem-Führung – Konzentration – Begrenztes Denken – Der Gedanke der Unendlichkeit – Erziehung zu natürlichem Denken.
12,90 €*
MAZDAZNAN - Imanuel 1925 Bd. 2, Meistervortr.
„Die Auszüge aus unseren Reden sind von Ihnen so genau und rhetorisch ganz tadellos zusammengefasst, sodass wir uns wundern, wie Sie nur die Zeit besitzen, alles so schön machen zu können, wenn auf Ihren Schultern so schon solch eine große Last von Arbeit liegt.
Doch die Liebe zur Sache, das Bewusstsein des ewigwirkenden Gedankens, die Zuversicht des uns vorgehaltenen Kleinodes der himmlischen Berufung genügen, uns anzuspornen, selbst das Unglaubliche stiften zu können!
So man getrost seiner Arbeit nachgeht, dann kümmern uns die Wogen nicht, die um uns schlagen.“ Los Angeles, Christfest 1925 – Meister Dr. O.Z.A. Hanish in einem Brief an Dr. Rauth (aus Mazdaznan-Zeitschrift Leipzig 1926 S.57)
Einige Auszüge aus dem Buch:
Mazdaznan ist ein Lehr- und Erziehungs-System. Daher sucht es nicht Mitglieder für die Gemeinschaft, sondern Interessenten, die fürs erste an sich selbst alles beweisen, was nötig ist, um die Überzeugung zu gewinnen, dass wir zu etwas Höherem da sind in dieser Welt.
So wir uns belehren, unterrichten lassen und die Übungen befolgen, die uns gegeben worden sind, und wir von der Unfehlbarkeit dieser Sache überzeugt sind, so sind wir an weiter nichts gebunden als an den freien Gedanken, den wir uns selbst erzogen haben. Das bindet uns nicht an persönliche Pflichten oder an eine Mitgliedschaft. …
Der Himmel ist doch kein Ort! Wo und wie sollte er dann sein! So eine Art Walhalla, wo es spukt bei Tag und bei Nacht, wo die Geister umgehen? Ist er oben oder unten? Bei Tag scheint er uns oben, aber wo ist er bei Nacht? Der Himmel ist ein Zustand. „Ja, wisset ihr denn das nicht“, sagt der Heiland ganz erstaunt, „wo habt ihr denn eure Erziehung genossen, dass ihr das nicht wisset, dass das Himmelreich Gottes in uns ist!“ Also da ist es! Dann können wir ja nicht einmal in den Himmel eingehen! …
Man darf nicht sagen „Himmel“, ohne zu wissen, was das Wort bedeutet. „Him“ heißt im Aramäischen, Persischen, Zend soviel wie Zuversicht, Sichtlichkeit, Verkörperung, und „el“ ist Gott, der in einer Offenbarung steht. Himmel ist also ein Zustand. Im Englischen sagt man „heaven“; „heav“ heißt soviel wie Einstellung und „en“ die Allmacht. Man sagt Himmel, da man aber die Ableitung nicht weiß, so bildet man sich ein, der Himmel sei ein Ort. …
Man glaubt allgemein an den Himmel, aber das ist kein Glauben, sondern ein Aberglauben. Der Aberglauben ist allgemein verbreitet; aber »der Glauben ist, wie schon die Schrift sagt, nicht jedermanns Sache«. Der Glauben ist nach der Schrift eine Zuversicht, eine Überzeugung dessen, was man noch nicht sieht, was aber offenbar gemacht wird zu seiner Zeit. Also ist der Glauben kein Bekenntnis, sondern ein Zustand, in den sich der Mensch entwickeln muss, so er sich bewusst sein will seines Lebens und dessen Wichtigkeit. …
Unsern Magen haben wir so trainiert, dass er beim Durchschnittsmenschen schon beim Erwachen sagt: „Mein Frühstück!“ Der Magen ist bei den meisten nicht einmal mehr nur Rekrut, sondern schon Oberstleutnant, so bestimmt kommandiert er. Eine halbe Stunde vor zwölf knurrt der Magen. Eine halbe Stunde vor Vesper wurmt uns etwas und da heißt es: „4 Schnäpschen, 1 Glühwein, 1 Schoppen!“ Gegen sechs Uhr fängt das Knurren schon wieder an, und es geht einem fast wie dem Leiermanm, um den die Hunde knurren. Dann heißt es: „Man soll nicht nüchtern schlafen gehen.“ So eine Weinsuppe, ein paar Glas Bier, etwas Käse dazu mit Pumpernickel und dann etwas darauf zum Schwimmen: dann darf man wirklich zu Bett gehen und es ist ein Wunder, dass wir sechs bis acht Stunden schlafen können, ohne dazwischen zu essen.
Ist das nicht komisch? Man isst fünf bis sechsmal des Tages; aber während des Schlafes bedarf man keiner Speise. Woher kommt das wohl? Weil unser Gedanke sooft auf das Essen gerichtet ist. Dann ist es freilich kein Wunder, dass wir immer sinnen und trachten müssen, das Nötige herbeizuschaffen, um die Esserei zu befriedigen. Wir sind zu sehr verwickelt in Begrenztheiten. …
Erst Mazdaznan gab den Anlass zum »Vegetarismus«. Aber die Mazdaznan sind keine Vegetarier, sondern Varietarier, das heißt solche, die immer wieder ändern nach den Verhältnissen, den Umständen, den Jahreszeiten und der individuellen Entwicklung gemäß. Natürlich reden wir über den Vegetarismus, aber danach kommt der Varietismus. …
Liebe ist das Grundprinzip aller Wesentlichkeit. Es gibt aber nur eine Liebe, die nicht begrenzt ist von den Sinnen, sondern die unbegrenzt und uneigennützig schafft, schöpft, die aufgeht in Schöpfungen, Entwicklungen und in der Vollkommenheit.
Wir Menschen sind nun im dritten Grad der Liebesbezeugungen der Gottheit angelangt, sind der Beweis aller vorhergehenden Schöpfungen und Entwicklungen der Liebe, sollen nun das Prinzip der Liebe in aller Vollkommenheit ausdrücken durch diese Materie, vermittels dieser Materie. Denn wir sind das große Ganze in einem Einzelwesen und sind der Individualität nach in der Unendlichkeit oder im Reiche des Gedankens, der sich reflektiv überall offenbart, also an der Stelle offenbart, die ein jeglicher von uns einnimmt, seit Ewigkeit, also unbeweglich, unvergänglich. …
Einige Kapitel der beiden Bände:
Die Mazdaznan-Wissenschaft - Verbreitung der Lehre - Entwicklungs-Lehre - Vollkommenheits-Lehre - Frei denken lernen - Sich selbst erziehen - Warum bin »Ich« hier? - Die einzige Schöpferkraft - Die Naturgesetze erfüllen - Das Bindemittel der Ewigkeit - Der Buchstabe tötet - Das Ziel unserer Entwicklung - Das Gesetz der Vollkommenheit - Selbstentwicklung - Das auserwählte Volk - Die umwälzende Luftdruckidee - Das erste Gesetz der Ökonomie - Gedankenübertragung - Die Lehre der Unendlichkeit - Äther-Schwingungen - Das Gesetz der Intus-sus-zeption - Das Gesetz der Intro-spektion - Leibeigenschaft - Übungen zur Erweiterung im Denken - Nach der Erziehung die Entwicklung - Der Göttliche Atom - Mitotische Teilung - Verwirklichung.
8,00 €*
MAZDAZNAN - Lebensfragen
Es ist nicht nur ein Privileg kleiner Kinder, sich durch viele Fragen die Welt zu erkunden, sie zu entdecken und zu erkennen, auch der erwachsene, denkende Mensch hat in jeder Phase seines Lebens immer wieder verschiedene Fragen, die ihn mehr oder weniger intensiv beschäftigen. Es sind Fragen nach dem „Sein oder nicht Sein“, Fragen nach dem Sinn des Lebens, aber auch solche, die das eigene Ich betreffen, Fragen nach dem richtigen Beruf ebenso wie nach den Kenntnissen der Naturgesetze. Der Mensch im Allgemeinen ist also im Laufe seines Lebens immer wieder damit beschäftigt, wie Goethes „Faust“ zu erforschen, „… was die Welt im Innersten zusammenhält.“ Viele dieser „Lebensfragen“ hat Dr. O.Z.A. Hanish in seinen zahlreichen Vorträgen, Reden, Ansprachen und Aufsätzen während seines Wirkens im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts schon für uns beantwortet. Obwohl diese Antworten auf unsere Lebensfragen schon 60 bis 80 Jahre vor der Veröffentlichung dieses Buches gegeben worden sind, lassen sie keinerlei Aktualität vermissen. Es hat sich zwar vieles in der Welt im Laufe des Jahrhunderts verändert, doch die wirklichen Lebensfragen der Menschen sind immer und zu allen Zeiten dieselben. Auch die Antworten auf diese Fragen sind ewig zeitlos, denn sie entstammen der Jahrtausendealten Mazdaznan-Philosophie, dem geistigen, weitgehend unbekannten Urgrund aller Philosophien und Geisteswissenschaften. … Einige „Lebensfragen“ und Auszüge aus dem Buch: Was weiß ich von Mazdaznan? Mazdaznan ist der Ruf an die Welt und an jedermann, beschränkt sich daher nicht auf eine gewisse Klasse oder auf gewisse Persönlichkeiten. Es ist die frohe Botschaft der Errettung des Menschen ohne Ansehen des Alters, Geschlechtes, Standes, Berufes, Bekenntnisses oder anderer vorübergehender Umstände und Zustände. … Was lehrt mich die Schöpfungsgeschichte? - Wer bin ich? - Begreife ich Gottes Allgegenwart? - „Es werde!“ Durch mich? - Ob auch Gott in mir regiert? - Warum bin ich hier? - Betrifft Bekehrung mich? Bekehrung hat nichts zu tun mit dem Anschluss an irgendein Glaubensbekenntnis. Bekehrung ist das Ergebnis der Einkehr in sich selbst, so dass man sich der Gottheit in sich immer mehr bewusst wird. Verbleibt man in diesem Bewusstsein, dann wird aus der Bekehrung ein Zustand oder die Bekehrtheit. Das Mittel zur Bekehrung ist der Atem. … Bekenntnis oder Erkenntnis - Warum innerwärts schauen? - Wie weit reicht mein Glauben? Um uns bewusst zu werden, dass wir geführt, gelenkt, behütet und betreut sind, bedarf es des Glaubens. Der Glauben ist ein Zustand, den wir pflegen müssen, wie wir eine Fähigkeit, eine Gabe, ein Talent, eine höhere Eigenschaft pflegen müssen. Je mehr wir den Glauben pflegen, umso größer ist unser Vertrauen, sowohl unser Selbstvertrauen als auch unser Vertrauen auf die unendliche Intelligenz oder die Gottheit. Unser Selbstvertrauen ist die Voraussetzung für unser Gottvertrauen. Wir können kein Gottvertrauen haben, bevor wir nicht Vertrauen zu uns selbst haben. … Habe ich Selbstvertrauen? - Werden mir Offenbarungen? Beim Denken muss ich mir bewusst sein, dass ich selbst es bin, der denkt, dass also nicht dieser oder jener für mich etwas ausgedacht hat. Obwohl das, was ich denke, auch schon von anderen ausgedacht worden sein mag, diese Gedankenschwingungen mich umschweben, mir von anderen her zuströmen und von mir aufgenommen, ergriffen und begriffen werden, so lösen doch diese Schwingungen nur mein Denken aus und lassen meinen Gedanken zutage treten. … Kenne ich die Naturgesetze? - Bin ich mir selbst ein Gesetz? Obwohl Adam, d. h. der Aufrechte, sich aufrecht trug und deshalb gut atmete, und obwohl er verstand, aus seinem Garten ein fruchtbares Paradies zu machen, wurde ihm noch nicht die Erkenntnis des ewigen Entwicklungsganges. … Halte ich Ordnung? - Gegensätze oder Ausgleichung? - Wie denke ich? - Wie weit reicht mein Denkvermögen? - Nutze ich meine Wahlfreiheit? Für den Durchschnittsmenschen ist die Wahlfreiheit eine rein politische Angelegenheit und insoweit interessiert er sich dafür. Aber in Wirklichkeit ist die Wahlfreiheit ein Prinzip, das jeden einzelnen Menschen angeht, solange er auf Erden wandelt, und das er zu seinem Nutzen oder zu seinem Schaden handhaben kann. Um uns über das Prinzip selbst und seine universelle Bedeutung klar zu werden, müssen wir bei uns selbst anfangen und unsere Wahl so treffen, dass sie keine schädlichen, sondern nützliche Folgen hat. … Bin ich erfinderisch? Der Erfindergeist lässt sich nicht mehr aufhalten. Auf allen Gebieten fordert er die Menschen zum Nachdenken heraus und ruft sie zur Besinnung, dass es in der alten Weise nicht mehr weitergehen kann. … Habe ich den richtigen Beruf? - Wie helfe ich mir selbst? - Mitleid oder Gerechtigkeit? - Was weiß die Frau von sich? - Was weiß der Mann von sich? Der Fortschritt des Mannes hängt von seinen Wiedergeburtsorganen ab. Die Atmungsorgane in der Brust fördern wohl die intellektuelle Gehirngruppe oder das Stirnhirn und damit den Verstand, das Begriffsvermögen, das Denken, Unterscheiden, Abwägen, Urteilen und Schlussfolgern, aber nicht die Kraft der Verwirklichung. Diese kommt ihm nur durch die Wiedergeburtsorgane, deren innere Sekretionen dem Blut und durch dieses den Muskeln zugutekommen, und die Kraft der Verwirklichung ist das natürliche Ergebnis. Bin ich ein Kulturmensch? - Kann ich abstrakt denken? - Was „ward“ mir? - „Jetzt ist die angenehme Zeit!“ Auch für mich?
17,90 €*
MAZDAZNAN - Monatsratschläge - NEUAUFLAGE
Die Monatsratschläge für Küche und Körperpflege sind eine geniale Schöpfung des Begründers der Mazdaznan-Bewegung Dr. O.Z.A. Hanish der uns damit vor die Uhr der Jahreszeiten führt, deren Glockenschlag fast die ganze Menschheit zu überhören pflegt. Die Ratschläge machen uns wieder darauf aufmerksam, dass die Mutter Natur nach einem weisen Plan wirkt, zu jeder Jahreszeit etwas Besonderes hervorbringt, womit sich der Mensch gesund und leistungsfähig erhalten kann, und auch mit jeder Jahreszeit wechselnde Verhältnisse schafft, aus denen wir Nutzen ziehen sollen und können, wenn wir uns diesem natürlichem Rhythmus anpassen.
Wer sich einmal aufgemacht hat und ernstlich nach einer befriedigenden Lebensweise sucht, erkennt in diesen Monatsratschlägen sehr bald eine unerschöpfliche Fundgrube wertvoller Winke und Anregungen, die ihm Erfolg und Fortschritt körperlich und geistig zu vermitteln vermögen, und beweist sich ihre Richtigkeit in ganz kurzer Zeit, selbst wenn er nur den einen oder anderen Wink in die Tat umsetzt.
Einige Auszüge aus dem Buch:
Das Gesetz der Jahreszeiten verlangt beständig unsere Beachtung und je gewissenhafter wir unsere Ernährung und Körperpflege unter dieses Gesetz stellen, umso weniger Beschwerden werden wir haben und umso eher werden wir wahrnehmen, dass die Freuden des Lebens nicht nur aus Essen und Trinken bestehen. …
Je mehr wir in unserer Ernährung für die der Jahreszeit entsprechende Abwechslung sorgen, umsomehr verkleinern wir von selbst die Mengen und finden, dass wir bei kleineren Mengen leistungsfähiger sind als vorher bei großen, ja, dass sich sogar bei kleineren Mengen unsere Leistungsfähigkeit steigert. Umsomehr legen wir dann Wert auf die sachgemäße Zubereitung der Speisen und auf gutes Kauen und Einspeicheln, wovon die vollständige Umwandlung abhängt, und umso leichter bezähmen wir dann unsern Appetit. …
Im Alter kann man sich nicht mehr so ernähren wie in der Jugend. Schon in vorgerückten Jahren nimmt man nur schwachen Kaffee und Tee, lässt Eier und Butter beiseite, kann aber etwas mehr Sahne und etwas vergorenen Käse, der wie Sahne fließt, nehmen. Der Muskelarbeiter braucht reichlich Körner- und Mehlspeisen, der Kopfarbeiter mehr Obst und Gemüse.Die Ernährung ist also eine Kunst, die wir wieder lernen müssen und auch lernen können. …
Im Januar haben wir warme Nahrung nötig, selbst wenn wir in der heißen Zone wohnen. Wir dürfen auch Salze und Gewürze zu gedünsteten, gebratenen und gebackenen Gerichten, insbesondere zu Körnergerichten, Gebäcken und anderen stärkehaltigen Speisen verwenden. …
Hautausschläge sind eine Folge von Versäuerung …
Bei der schweren Winterkost muss man für regelmäßige Verdauung sorgen, sonst bilden sich leicht Parasiten und Schmarotzer aller Art und lähmen die Organtätigkeit. …
Kopfschmerzen bekommt man leicht durch kalte Füße …
Im März sollten wir auf alle Fälle einen Wechsel in der Ernährungsweise eintreten lassen und der größte Wechsel ist kürzeres oder längeres Fasten. …
Den starken Witterungs- und Temperaturschwankungen des Monats entsprechen kräftige Behandlungen des Körpers und der April ist der letzte Frühlingsmonat, in dem der Körper durchgreifenden Maßnahmen zugänglich ist. …
Im April leidet man leicht unter Erkältung, wenn man an kalten und feuchten Tagen Butter, Käse und Eier genießt und dadurch den Darm belastet. …
Im Mai ist die Losung nicht: „Möglichst viel!“ sondern: „Möglichst frisch und gut!“ Zerdrückte Erdbeeren, mit Sahne geschlagen, fördert die Verdauung und schmeckt vorzüglich; fügt man noch Ananassaft hinzu, dann klären sie die Haut und färben die Wangen rosig. Zerdrückte Erdbeeren, mit der gleichen Menge zerdrückter Bananen geschlagen und ein wenig gesalzen, sind nahrhaft und zugleich ausscheidend. …
Neue Kartoffeln kocht man mit 6 Fenchel- oder Kümmelkernen je Kartoffel, um alles Belladonna auszuziehen. …
Rhabarber ist das beste Gemüse der Jahreszeit, wenn er frisch und roh gegessen wird. …
Spargel sollte man täglich in kleinen Mengen nehmen, solange er am Markt ist; sechs Stangen genügen zu einer Mahlzeit, damit die natürlichen biochemischen Salze auf Nieren, Blase und Harnröhre heilend oder stärkend wirken. …
Bei der rauen und nasskalten Witterung sind nicht nur gut durchwärmte Zimmer, sondern auch feuerbereitete, besonders gebackene Gerichte erwünscht und nützlich, also gebackene Obstfrüchte, gebackene Gemüse und Backwaren aller Art aus Körnerfrüchten, gebackene Gerste, gebackener Weizen, gebackener Reis, gebackene Knollengemüse, wie Zwiebeln, rote Rüben, Möhren, Petersilienwurzeln. Dementsprechend tritt die Rohkost etwas zurück. …
Gewürze sind zwar angebracht, sollen aber so mäßig gebraucht werden, dass sie nicht hervorschmecken. Denn sie sollen nur die Heilpotenzen aus den Speisen hervorholen, weil wir dann schon durch kleinere Mengen befriedigt sind. …
Nervosität ist die Folge davon, dass man zu den Mahlzeiten trinkt und Brot und Butter zum Tee und Kaffee genießt. Unterlässt man das, beschränkt man sich auf sehr kleine und auf nur zwei Mahlzeiten am Tage und hält man sich von Festmählern fern, so verliert sich die Nervosität. …
21,90 €*
MAZDAZNAN - Natürliche u. harmonische Gesundheitspflege
Wenn uns Gesundheit werden soll, dürfen wir uns nicht mehr mit Krankheit abgeben. Wie kommen wir überhaupt zu Krankheit, da es in der Natur keine Krankheit gibt? Weil wir die Naturgesetze nicht kennen und nicht beachten, treten die natürlichen, entsprechenden Folgen ein, die wir infolge unseres beschränkten Denkvermögens Krankheiten nennen.
Das menschliche Gehirn teilen wir in drei Bereiche: den intellektuellen, den spirituellen und den materiellen Bereich. Jeder Mensch hat eine unterschiedliche Ausprägung und Entwicklung seiner verschiedenen Gehirnbereiche, was die großen Unterschiede im Denken, Reden und Handeln der Menschen erklärt. Somit hat man eine Grundlage in der man denkt, eine 1. Neigung in der man redet und eine 2. Neigung in der man handelt. …
Einige Auszüge aus dem Buch:
Was hat also z.B. der Intellektuelle zu tun? Das erste ist, dass er mehr atmet, und dann sind einige Anwendungen nötig, die den Lungen zugute kommen. Sobald die Lungen wieder ganz in Ordnung sind und ihre Aufgabe voll erfüllen, kehrt das Selbstvertrauen zurück und die gemachten Erfahrungen lassen uns dann das Richtige tun und das Abträgliche vermeiden. Der Körper sorgt dann wieder selbst für sich. …
Die Krankheit kann sich im Körper nicht entwickeln, es sei denn, die Ausstrahlungen der Ursache aus dem notleidenden Hauptorgan der Grundlage kehren zur Ausgangsstelle zurück. Wenn bei materieller Grundlage die Ausstrahlungen nicht weit genug zurückkehren, also die Leber nicht wieder erreichen, kann die Krankheit nicht ausreifen; man hat wohl das Gefühl von Krankheit, aber die Krankheit kann nicht in Erscheinung treten. …
Der Spirituelle ist auf seine Wiedergeburtsorgane angewiesen und kann irgendetwas unternehmen, solange diese die nötigen Sekretionen in den Körperhaushalt liefern und er sich körperlich gesund erhält. Kräftigt er seine Neigungen, dann hat er umso größeren Erfolg. Ist seine erste Neigung intellektuell und vernachlässigt er die materielle zweite Neigung und damit die praktische Seite des Lebens, dann hat er keinen Erfolg; er macht Gedichte in spiritueller Richtung, die aber nichts Belebendes in sich haben. …
Die rote Farbe gehört zur materiellen Grundlage, Blau zur spirituellen und Gelb zur intellektuellen Grundlage und wir sollten uns an die Farbe unserer Grundlage halten. Je mehr die Farbe der Grundlage in den Speisen vertreten ist, um so mehr nutzen diese den mit der Grundlage in Beziehung stehenden Organen. Wenn ein Apfel seinen rosigen Duft bewahrt, so bedeutet das, daß in ihm die Elemente seiner Grundlage und seiner Neigungen in harmonischem Verhältnis vorhanden sind. …
Einem Kranken geben wir keine Speisen für seine Grundlage, sondern Speisen, die seiner zweiten Neigung entsprechen. Ist er materiell in der Grundlage mit erster spiritueller Neigung, dann bekommt er also Speisen für seine zweite intellektuelle Neigung. Wenn er sich in der gemäßigten Zone befindet, dann bekommt er tropische Nahrungsmittel und reinen Obstsaft, der die Verkrampfung löst und ihn rasch genesen lässt. Dementsprechend braucht der spirituelle Kranke mit erster intellektueller Neigung in der gemäßigten Zone rote tropische Nahrungsmittel, um die Ausgleichung seiner zweiten materiellen Neigung gegenüber der Grundlage herzustellen, und der intellektuelle Kranke mit erster materieller Neigung braucht viele blaue Nahrungsmittel, um seiner zweiten spirituellen Neigung die notwendigen Elementarergänzungen zuzuführen.
Die Natur arbeitet auf Grund feststehender Gesetze, die wir erkennen, wenn wir uns mit der Selbstdiagnostik vertraut machen. Beachten wir dann auch noch die Gesetze des Weltalls und die Prinzipien der ewigwirkenden Intelligenz, dann finden wir Mittel und Wege, um alle Störungen auf wissenschaftliche Weise zu beseitigen. …
Geben wir auf unsere Neigungen acht und nutzen wir die Fähigkeiten der Grundlage, dann haben wir sicher Erfolg. Bringen wir die Fähigkeiten der Neigungen nützlich an, dann können wir uns mit jeder Grundlage alles verwirklichen, was der Natur unserer Grundlage entspricht. Jeder von uns hat es schon erfahren, dass ihm gewisse Dinge ganz leicht fallen, weil sie seiner Natur entsprechen, während er auf gewissen anderen Gebieten nichts zustande bringt. Die Fähigkeiten der Neigungen sind gleichsam die geschäftigen Hände, die das verwirklichen, was in der Grundlage verankert ist. Wir müssen immer daran denken, dass der Körper die Wohnstatt von Gesinn, Seele und Geist mit deren entsprechenden Einrichtungen ist und dass deshalb von der Förderung des Körpers die Leistungen von Gesinn, Seele und Geist abhängen.
Bei unseren Vokalübungen denken wir immer daran, dass wir völlig entspannt sind, keine Spannung aufkommen lassen und dass wir die unterschiedlichen Vokale alle nacheinander ausatmen, dass aber das jedem Vokal vorangesetzte H immer dasselbe bleibt. Das H ist der Grund-Konsonant oder der Grundstein für alle Vokale und die anschließend berührten Sehnen, Bänder und Membran-Häutchen.
Weitere Kapitel: Grundlage und Neigungen – Unnatürliche Körperzustände – Unnatürliche Gehirnzustände – Beziehungen im Körper – Drüsentätigkeit – Leistungssteigerung – Begriffsvermögen – Flüssigkeitsverteilung – Feingefühl.
19,90 €*
MAZDAZNAN - Offenbarungen 1931
Die »Offenbarungen« geben uns immer wieder neue Anhaltspunkte. Je öfter wir darin nicht nur lesen, sondern während der Stunden des Studiums gedankenvoll verbleiben, werden uns Schätze auf Schätze des Gedankenwesens offenbar werden. Deshalb ist das Buch als »Offenbarungen« bezeichnet worden. Denn mit jedem Rückblick wird uns immer wieder eine neue Offenbarung, immer wieder neuer Mut, immer wieder eine neue Klarheit, dass es sich nicht nur um die Heilung des Körpers und der Entwicklung des Gesinnes handelt, sondern dass ein jeder von uns die Verpflichtung hat, hier auf diesem Erdenball ein erweitertes Denkenswesen zurückzulassen. …
Einige Auszüge aus dem Buch:
Man streitet sich, ob Adam und Eva die ersten Menschen waren, ja, ob sie überhaupt gelebt haben. Vielleicht haben sie gelebt vor fünf- oder sechstausend Jahren. Die Hauptsache aber ist, dass ein Schriftsteller, ein einsichtiger Mensch, uns einen Adam d.h. aufrechtstehenden Mann vorstellen will im Gegensatz zu anderen, nicht aufrechten Menschen, und dass er diesen Adam infolge seiner Aufrechtheit als selbstdenkenden Menschen schildert und Eva, die Gleiche, die ihm Ebenbürtige, als die ihm gleichstehende weibliche Menschenform.
Ist er intelligent, bewusst seiner Seele oder seines höheren Wesens, dann ist sie ebenfalls intelligent, seelenvoll, ihm absolut gleich. Bis 1872 glaubte man allerdings, dass die Frau 2 Unzen weniger Gehirn habe als der Mann; wenigstens lehrte das die Wissenschaft.
Wir alle sind Adam und Eva. Sobald wir zur Erkenntnis gelangt sind, stellen wir den Aufrechtstehenden und die Aufrechtstehende dar, sind also alle einander gleich. Wir brauchen uns doch nicht zu streiten wegen des Gehirnumfanges bei Mann und Frau. Es besteht doch nur ein äußerlicher Unterschied nach Maß und Gewicht, aber das Zellengewebe ist das gleiche, gerade wie der Atom immer der gleiche ist, sich aber je nach Zeit und Ort verschieden offenbart. Im Gehirn aller Menschen ist dieselbe Zahl Gehirnzellen vorhanden, nur arbeiten sie verschieden. …
„Ihr seid Sünder!“ Diese theologische Idee wird dem Menschen von Geschlecht zu Geschlecht suggeriert, und wir haben sie aufgenommen in unserm negativen Zustand. Aber was ist denn ein Sünder? Doch nichts anderes als ein Übertreter. Aber was hat er übertreten? Übertretungen sind nur da möglich, wo wir uns einander nähern und kollektiv miteinander wirken wollen und dann der eine oder der andere dem Kontrakt nicht nachkommt, so dass ein Entzweiungs- oder Abweichungszustand entsteht. Das ist dann eine Sünde oder ein Zustand, der nicht sein sollte.
Das ist schon die Moral der Geschichte von Adam und Eva. Schon da heißt es, dass Adam und Eva von einer gewissen Vereinbarung abwichen und dadurch zu Sündern wurden. Und wodurch geschah das? Ein Dritter kam zwischen sie und gab der Eva die Suggestion: „Warum sollte euch Gott gesagt haben, dass ihr nicht von diesem Baume essen dürft?“ Eva fing an zu zweifeln und brach den Kontrakt.
Ob ein solcher Baum, von dem sie nicht essen sollten, wirklich im Paradiese stand, ist nicht von Belang. Es handelt sich nur um die Moral, wie es uns auch bei irgendeinem anderen Drama nur auf die Moral ankommt.
Freilich wir stempeln nun Adam und Eva gleich zu Erz- und Erbsündern und sagen: „Wenn die Eva nicht in den sauren Apfel gebissen und sich nicht alles gründlich verdorben hätte, wäre alles anders geworden!“ Aber wenn wir in ihrer Lage gewesen wären, hätten wir genau so gehandelt! Beide wollten ja gar nicht sündigen, sondern nur der Dritte hatte die Idee und suggerierte sie ihnen. Also sich eine fremde Idee suggerieren zu lassen, das war der Fehler! …
Die Macht des Atems muss man sich beweisen. Sagen wir zwanzigmal hintereinander auf eine Ausatmung etwa die Worte »Atem ist Leben« und entspannen uns dabei vollständig, dann merken wir sogleich, dass wir uns umso freier und beweglicher in allen Gliedern fühlen, je länger wir ausgeatmet haben. Selbst da, wo immer noch gewisse Schmerzen auftauchen, sind sie wenigstens für eine Zeit verschwunden, wir fühlen uns normal, das Denkenswesen wird sogleich etwas klarer, und wir sind konzentrierter.
Das Einatmen hat es für sich, dass uns die in der Natur enthaltenen Elemente zugeführt werden. Die Verarbeitung der eingeatmeten Elemente hängt davon ab, dass die Lungenmuskeln, besonders die der oberen Lungenteile, die Ausdehnung und Zusammenziehung der Lungen rhythmisch besorgen. Denn die in die oberen Lungenteile aufgenommenen Elemente werden nur allmählich, je nach der Wirksamkeit der Lungenmuskeln, den Lungen- und Herzfellen zugeführt, wo die Elemente vermöge der Konverte in Chemikalien übergehen. Von da gelangen diese Chemikalien in das Venenblut, chemikalisieren oder führen es über in arterielles Blut und geben dadurch dem Herzen volle Freiheit. …
Kapitel der beiden Bände: Einander gleich, Was ist der Mensch?, Sünde, Talente, Talente und Gaben, Ihr seid Gott und Gottes, Individualisieren, Erschließung der Talente und Gaben, Recht und Wahrheit, Das Auge Gottes, Freie Energie, Atmen, Selbsterkenntnis, Reflektion und Refraktion, Sprossen der Himmelsleiter, Gewissen, Das Denkenswesen, Entspannen, Das Herz, Zellengewebe des Gehirns, Ich bin der „Ich-Bin“, Vervollkommnung, Deutung, Republikanismus, Die Macht des Gedankens, Volksgemeinschaft, Kapitalismus.
Der Zweck unseres Daseins, Der gleiche Entwicklungsweg für alle, Die Erkenntnis erweitern, Entdecker- und Erfindergeist, Ökonomie, Äußere und innere Massage, Gedanken - Übertragung, Der Herzgedanke, Weihnachtslektionen, Palmsonntag, Gründonnerstag, Charfreitag, Der stille Sonnabend, Herrliche Ostern!, LEKTIONEN ZUR ATEMLEHRE, Lungen- und Herzmuskeln, Die 3 Gehirnanlagen, Das innere Auge, Selbstvertrauen, Der Resonanzboden, Harmonische Übungen, Erweitertes Bewusstsein, Familien-Pflege, Frauenpflege, Männerpflege, Wiedergeburts-Studium, Keine Gefängnisse, Arbeitsbeschaffung, Steuerentlastung.
12,90 €*
MAZDAZNAN - Offenbarungen 1932
Die »Offenbarungen« geben uns immer wieder neue Anhaltspunkte. Je öfter wir darin nicht nur lesen, sondern während der Stunden des Studiums gedankenvoll verbleiben, werden uns Schätze auf Schätze des Gedankenwesens offenbar werden. Deshalb ist das Buch als »Offenbarungen« bezeichnet worden. Denn mit jedem Rückblick wird uns immer wieder eine neue Offenbarung, immer wieder neuer Mut, immer wieder eine neue Klarheit, dass es sich nicht nur um die Heilung des Körpers und der Entwicklung des Gesinnes handelt, sondern dass ein jeder von uns die Verpflichtung hat, hier auf diesem Erdenball ein erweitertes Denkenswesen zurückzulassen. …
Einige Auszüge aus dem Buch:
Man streitet sich, ob Adam und Eva die ersten Menschen waren, ja, ob sie überhaupt gelebt haben. Vielleicht haben sie gelebt vor fünf- oder sechstausend Jahren. Die Hauptsache aber ist, dass ein Schriftsteller, ein einsichtiger Mensch, uns einen Adam d.h. aufrechtstehenden Mann vorstellen will im Gegensatz zu anderen, nicht aufrechten Menschen, und dass er diesen Adam infolge seiner Aufrechtheit als selbstdenkenden Menschen schildert und Eva, die Gleiche, die ihm Ebenbürtige, als die ihm gleichstehende weibliche Menschenform.
Ist er intelligent, bewusst seiner Seele oder seines höheren Wesens, dann ist sie ebenfalls intelligent, seelenvoll, ihm absolut gleich. Bis 1872 glaubte man allerdings, dass die Frau 2 Unzen weniger Gehirn habe als der Mann; wenigstens lehrte das die Wissenschaft.
Wir alle sind Adam und Eva. Sobald wir zur Erkenntnis gelangt sind, stellen wir den Aufrechtstehenden und die Aufrechtstehende dar, sind also alle einander gleich. Wir brauchen uns doch nicht zu streiten wegen des Gehirnumfanges bei Mann und Frau. Es besteht doch nur ein äußerlicher Unterschied nach Maß und Gewicht, aber das Zellengewebe ist das gleiche, gerade wie der Atom immer der gleiche ist, sich aber je nach Zeit und Ort verschieden offenbart. Im Gehirn aller Menschen ist dieselbe Zahl Gehirnzellen vorhanden, nur arbeiten sie verschieden. …
„Ihr seid Sünder!“ Diese theologische Idee wird dem Menschen von Geschlecht zu Geschlecht suggeriert, und wir haben sie aufgenommen in unserm negativen Zustand. Aber was ist denn ein Sünder? Doch nichts anderes als ein Übertreter. Aber was hat er übertreten? Übertretungen sind nur da möglich, wo wir uns einander nähern und kollektiv miteinander wirken wollen und dann der eine oder der andere dem Kontrakt nicht nachkommt, so dass ein Entzweiungs- oder Abweichungszustand entsteht. Das ist dann eine Sünde oder ein Zustand, der nicht sein sollte.
Das ist schon die Moral der Geschichte von Adam und Eva. Schon da heißt es, dass Adam und Eva von einer gewissen Vereinbarung abwichen und dadurch zu Sündern wurden. Und wodurch geschah das? Ein Dritter kam zwischen sie und gab der Eva die Suggestion: „Warum sollte euch Gott gesagt haben, dass ihr nicht von diesem Baume essen dürft?“ Eva fing an zu zweifeln und brach den Kontrakt.
Ob ein solcher Baum, von dem sie nicht essen sollten, wirklich im Paradiese stand, ist nicht von Belang. Es handelt sich nur um die Moral, wie es uns auch bei irgendeinem anderen Drama nur auf die Moral ankommt.
Freilich wir stempeln nun Adam und Eva gleich zu Erz- und Erbsündern und sagen: „Wenn die Eva nicht in den sauren Apfel gebissen und sich nicht alles gründlich verdorben hätte, wäre alles anders geworden!“ Aber wenn wir in ihrer Lage gewesen wären, hätten wir genau so gehandelt! Beide wollten ja gar nicht sündigen, sondern nur der Dritte hatte die Idee und suggerierte sie ihnen. Also sich eine fremde Idee suggerieren zu lassen, das war der Fehler! …
Die Macht des Atems muss man sich beweisen. Sagen wir zwanzigmal hintereinander auf eine Ausatmung etwa die Worte »Atem ist Leben« und entspannen uns dabei vollständig, dann merken wir sogleich, dass wir uns umso freier und beweglicher in allen Gliedern fühlen, je länger wir ausgeatmet haben. Selbst da, wo immer noch gewisse Schmerzen auftauchen, sind sie wenigstens für eine Zeit verschwunden, wir fühlen uns normal, das Denkenswesen wird sogleich etwas klarer, und wir sind konzentrierter.
Das Einatmen hat es für sich, dass uns die in der Natur enthaltenen Elemente zugeführt werden. Die Verarbeitung der eingeatmeten Elemente hängt davon ab, dass die Lungenmuskeln, besonders die der oberen Lungenteile, die Ausdehnung und Zusammenziehung der Lungen rhythmisch besorgen. Denn die in die oberen Lungenteile aufgenommenen Elemente werden nur allmählich, je nach der Wirksamkeit der Lungenmuskeln, den Lungen- und Herzfellen zugeführt, wo die Elemente vermöge der Konverte in Chemikalien übergehen. Von da gelangen diese Chemikalien in das Venenblut, chemikalisieren oder führen es über in arterielles Blut und geben dadurch dem Herzen volle Freiheit. …
Kapitel der beiden Bände: Einander gleich, Was ist der Mensch?, Sünde, Talente, Talente und Gaben, Ihr seid Gott und Gottes, Individualisieren, Erschließung der Talente und Gaben, Recht und Wahrheit, Das Auge Gottes, Freie Energie, Atmen, Selbsterkenntnis, Reflektion und Refraktion, Sprossen der Himmelsleiter, Gewissen, Das Denkenswesen, Entspannen, Das Herz, Zellengewebe des Gehirns, Ich bin der „Ich-Bin“, Vervollkommnung, Deutung, Republikanismus, Die Macht des Gedankens, Volksgemeinschaft, Kapitalismus.
Der Zweck unseres Daseins, Der gleiche Entwicklungsweg für alle, Die Erkenntnis erweitern, Entdecker- und Erfindergeist, Ökonomie, Äußere und innere Massage, Gedanken - Übertragung, Der Herzgedanke, Weihnachtslektionen, Palmsonntag, Gründonnerstag, Charfreitag, Der stille Sonnabend, Herrliche Ostern!, LEKTIONEN ZUR ATEMLEHRE, Lungen- und Herzmuskeln, Die 3 Gehirnanlagen, Das innere Auge, Selbstvertrauen, Der Resonanzboden, Harmonische Übungen, Erweitertes Bewusstsein, Familien-Pflege, Frauenpflege, Männerpflege, Wiedergeburts-Studium, Keine Gefängnisse, Arbeitsbeschaffung, Steuerentlastung.
12,90 €*
MAZDAZNAN - Selbstdiagnostik
Sich selbst diagnostizieren oder sich seines Wesens kundig zu werden, ist eine der größten Leistungen im Leben. Sobald wir uns selbst kennen lernen, bekommen wir Selbstvertrauen, finden unsere Stärken und Schwächen heraus, können vergleichen und ausgleichen und befähigen uns dadurch mehr und mehr, folgerichtig zu denken und zu handeln.
Diagnostizieren heißt Suchen, Untersuchen, Unterscheiden, Vergleichen und daraus einen Schluss ziehen, sich also mit den bestehenden Tatsachen vertraut machen und sie genau feststellen, und sich selbst diagnostizieren, heißt dann, sich von allen Seiten und Standpunkten aus betrachten oder sich mit sich selbst ganz und gar bekannt machen.
Einige Auszüge aus dem Buch:
Lernen wir uns selbst besser kennen, dann ist es leicht, die anderen besser zu verstehen. Zugleich werden wir den anderen gegenüber aufmerksamer, rücksichtsvoller und nachsichtiger und erkennen dabei unsere eigene Stärke und die Möglichkeiten, sie am vorteilhaftesten einzusetzen.
Der Hauptzweck der Selbstdiagnostik ist aber, unsere Entfaltungsmöglichkeiten zu entdecken und die Mittel und Wege ausfindig zu machen, die uns so rasch wie möglich an unser Ziel bringen. Dass wir gleichzeitig dabei lernen, Krankheiten zu diagnostizieren, ist eine nützliche Beigabe, aber durchaus nicht die Hauptsache.
Die Selbstdiagnostik führt uns in die Vielseitigkeit des menschlichen Wesens ein, enthüllt uns die Eigentümlichkeiten des Organwesens, des Gehirnwesens und des Charakters, macht uns mit Ursprung, Zweck und Ziel unseres Daseins bekannt, lässt uns die hinter uns liegenden Entwicklungsstufen erkennen, lehrt uns die anthropologischen Beziehungen der Menschen und verschafft uns völlige Klarheit über den weiteren Weg, den wir einschlagen sollen. …
Es ist gar nichts Neues, sich im Sinne der Selbstdiagnostik zu unterrichten. Schon die Griechen verfuhren in ihrer Blütezeit so und schrieben sogar über den Eingang zu ihren Tempelschulen: „Mensch, erkenne dich selbst!“ …
Selbstdiagnostik ist Lebenskunde, weil sie uns mit dem Leben bekannt macht, das sich vermittels des Körper- oder Zellenwesens offenbart. Sie bleibt das allerwichtigste Studium wegen ihres unübertrefflichen Wertes für den Alltag. …
Es scheint etwas ganz Gewöhnliches zu sein, dass der suchende Mensch auf der einen Seite oberflächlich und auf der anderen Seite übergenau ist und deshalb infolge ungenügender Selbstkontrolle nicht erkennt, dass er das Grundsätzliche begreifen muss, um seinem Gedankengang Sicherheit zu geben.
Wir müssen uns aber ein für allemal festsetzen, dass wir stets auf die Grundprinzipien zurückzugreifen haben, gleichviel was uns auf unseren Gedankengängen vor das Auge tritt und in welchem Umfang unsere Phantasie unseren Gedankenhorizont beeinflusst. …
Beim Studium der Selbstdiagnostik kommt es aber weniger auf die lineare Größe und das Gewicht an, sondern mehr auf die Fähigkeiten, Gaben, Talente und Eigenschaften, die der Mensch vermittels seiner drei Gehirngruppen am Schädelboden, im Scheitel und hinter der Stirn offenbart. Diese drei Gehirngruppen müssen wir jede für sich und in ihrem Verhältnis zueinander abmessen und abwägen. Dabei zeigt es sich, dass eine der drei Gehirngruppen allen Eigenschaften, Fähigkeiten und Gaben ihren typischen Stempel aufprägt, während dann die beiden anderen Gehirngruppen diesen Grundtyp modifizieren oder abwandeln. Um ein Bild zur Veranschaulichung zu gebrauchen, stellen wir uns den Vogel-Typ vor Augen und das veränderliche Verhältnis zwischen Rumpf und Flügeln.
Die stärkste und den Typ bestimmende Gehirngruppe nennen wir die Grundlage oder Basis und die beiden modifizierenden Gehirngruppen, die den Flügeln des Vogels gleichen, nennen wir die Neigungen oder Inklinationen. Zu jeder Grundlage gesellen sich also die zwei entsprechenden Neigungen. Bei materieller Grundlage gibt es demnach eine spirituelle und eine intellektuelle Neigung, bei spiritueller Grundlage eine materielle und eine intellektuelle Neigung und bei intellektueller Grundlage eine spirituelle und eine materielle Neigung. Die Neigungen gleichen dem positiven und negativen Pole eines Magneten oder die Grundlage strahlt in ihre zwei Neigungen wie in zwei Pole aus. Die verschiedenen Grade oder Abstufungen, die zwischen den beiden Polen liegen können, geben ein genaues Bild der organischen und geistigen Verfassung des einzelnen.
Auf der Grundlage baut sich das ganze Leben auf, die Lebensdauer, die Lebenskraft und damit die Lebensmöglichkeiten. Die Neigungen geben uns die Entfaltungsmittel und den Entwicklungsweg an die Hand oder die Schöpfkelle, mit der wir aus dem Brunnen der Grundlage schöpfen und trinken sollen. Es kommt also viel auf das rechte Verhältnis zwischen Grundlage und Neigung an, wenn der dargereichte Trank unser Denken, Reden und Handeln vollkommen oder glückselig machen soll. …
Weitere Kapitel: Sich selbst diagnostizieren, Das Interesse an sich selbst, Grundlage und Neigungen, Die drei Grundlagen, Dreierlei Naturell, Großer, mittlerer, kleiner Typ, Der intellektuelle Typ, Der spirituelle Typ, Der materielle Typ, Variationen, Intellektuelle Variationen, Spirituelle Variationen, Materielle Variationen, Heilkunde, Grundlinien der Heilkunst, Vorgeburtliche Hemmungen.
21,90 €*
MAZDAZNAN - Tierkreiszeichen
Welches Tierkreiszeichen wir auch betrachten mögen, so müssen wir doch stets von dem für alle Zeichen geltenden Grundgedanken ausgehen, dass sich die Erde immer in derselben Bahn bewegt, diese Bahn in 365 Tagen und etwas mehr durchläuft und dabei an 12 Zeichen vorübergeht, während der Mensch in der Zeit zwischen Empfängnis und Geburt den Gang der Erde nur durch neun dieser Zeichen mitmacht. Um mit der Erdnatur ganz im Einklang zu sein, muss sich der Mensch das Charakteristische der drei fehlenden Zeichen zulegen oder aneignen.
Neun ist die Vollzahl, die Universal- oder allumfassende Zahl. Denn nach der Natur beginnt eine neue Zahlenreihe wiederum mit Eins. In der Zahl Neun löst sich alles auf oder geht alles auf, so dass der Mensch ein universelles Wesen und daher mit allem ausgestattet ist, was unendlich, ewig oder göttlich ist. Offenbart er sich auf dieser Erde, so liegen drei Zeichen vor ihm, deren Eigenschaften er noch in sich zu wecken hat, um der Universalität seines Wesens vollkommen gerecht zu werden. Insoweit ihm das gelingt, hat er gesiegt.
Insoweit er sich aber auf die neun Zeichen beschränkt oder gar nur auf eins der neun Zeichen zwischen Empfängnis und Geburt, findet er sich in den irdischen Verhältnissen nicht ganz zurecht und kann aus dem Erdendasein nicht den vollen Nutzen ziehen, den jeder Mensch und die ganze Menschheit ziehen sollten und könnten. …
Auch die vielen Anspielungen auf die „Fische“ im Neuen Bunde weisen darauf hin, dass man sich damals des Überganges in das Zeitalter der Fische bewusst war. Die Jünger waren „Fischersleute“, sollten aber nun ihre Fischernetze hinter sich lassen und Menschen fischen oder den Menschen zu einer höheren Erkenntnisstufe verhelfen.
Nach 2000 Jahren christlicher Lehre und christlichen Einflusses kommt uns nun ein neues Passahfest oder ein neues Fest des Osterlammes; denn das Sonnensystem ist in das Zeichen des „Wassermannes“ getreten, das den Beinen des „großen Mannes“ entspricht. Demnach soll sich der Chrystosgeist von den Füßen, von unten her aufwärts bewegen, sich erheben und Stufe für Stufe jeden Teil des Körpers umwandeln, weil wir uns in dem Übergangszeitalter von den Fischen zum Wassermann befinden. …
Alle Ausführungen zu den einzelnen Tierkreiszeichen suchen das Grundsätzliche der Zeichen herauszustellen, worüber in den üblichen astrologischen Büchern und Abhandlungen nichts zu finden ist, weil diese meist das Ergebnis anderer Deutungen sind, die keine Allgemeingültigkeit beanspruchen können.
Anhand dieser grundsätzlichen Ausführungen kann jeder von uns die Grundzüge seines eigenen Zeichens finden und feststellen, wieweit er davon abgewichen ist. Sobald er sich darüber klar geworden ist, kann er die entsprechenden Änderungen eintreten lassen, sich auf den rechten Weg begeben und seines Glückes Schmied werden.
Wir sollten die Astrologie vom Standpunkt der Himmelskörper aus betreiben und deren Beziehungen zur Laufbahn der Erde und den verschiedenen irdischen Verhältnissen, entsprechend den Jahreszeiten, Monaten, Wochen und Tagen, ergründen. Das ist der einzig richtige Weg, Astrologie zu studieren.
Wenn wir dann außerdem imstande sind, die Gesichts- und die Handlinien und die Temperamentsveranlagung zu lesen und uns dabei die Grundzüge der einzelnen Zeichen vergegenwärtigen, dann können wir genau bestimmen, was sich von Tag zu Tag ereignen wird, und sehen sogar den Tag voraus, an dem unser irdischer Lebensweg zu Ende geht und wir wieder in die Unendlichkeit eingehen. …
Der so genannte Tod bedeutet nur die Rückkehr zu den höheren Reichen, aus denen wir auf diese Erde gekommen sind. Wir sind die Schöpfer unserer Gedankenwelt und unsere eigenen Gedanken gehen mit uns, wenn wir die Erde verlassen. Sie sind uns wie durch ein Patent geschützt und dieser Patentschutz gewährt uns Sicherheit gegenüber den Ideen, Ansichten, Meinungen und Kritiken, die den Gedankenkreis der erdgebundenen Seelen füllen …
Die Tierkreiszeichen bedeuten, dass wir schon in der vorgeburtlichen Zeit gewisse irdische Erfahrungen sammeln und dementsprechend Neigungen oder Eigenschaften an den Tag legen, die aber durch die Umstände und Verhältnisse und durch Erziehungseinflüsse Änderungen unterliegen.
Sobald wir uns aus dem erdgebundenen, begrenzten Denken zum universellen Denken emporgearbeitet haben, treten auch die Neigungen und Eigenschaften der Tierkreiszeichen auf die universelle Ebene, so dass es für uns wichtiger ist, zu wissen, wie sich der Mensch hinsichtlich seines Denkvermögens entwickeln kann, als zu wissen, was die Sterne sagen oder gesagt haben.
Wir alle kommen von irgendeinem Planeten und bringen von dort gewisse Neigungen und Charakterzüge mit, können aber trotzdem unsere Bestimmung und unser Schicksal durch Gedanke, Wort und Tat lenken. Denn das Weltall mit allen Welten oder Planeten war bereits geschaffen, als der Schöpfer nach seinem Ebenbilde und sich gleich den Menschen schuf oder aus derselben Substanz gestaltete, aus der er auch das Weltall geschaffen hatte. Alle Planeten und alle Menschen haben deshalb verwandtschaftliche Züge und Beziehungen und, ebenso wie der Schöpfer das Weltall lenkt und leitet, lenkt und leitet der Mensch vermöge seiner göttlichen Individualität im Herzen seine Bestimmung und sein Schicksal. …
Kapitel: Widder, Stier, Zwillinge, Krebs, Löwe, Jungfrau, Waage, Skorpion, Schütze, Steinbock, Wassermann, Fische, Das Weltgeschehen, Schlusswort.
15,90 €*
MAZDAZNAN - Vegetarische Perlen (Dän. Kochbuch)
Lassen Sie sich von Ester Andersens lebenslanger Erfahrung mit der vegetarischen Küche inspirieren.
Entdecken Sie diese umfangreiche Rezeptsammlung aus der gesunden, pflanzlichen Küche.
Lernen Sie, eine vollständige vegetarische Mahlzeit mit einer Rohkost-Vorspeise und einem warmem Hauptgericht zuzubereiten.
Dieses Buch enthält sowohl nahrhafte Gerichte für jeden Tag als auch besondere Speisen für Festtage.
Stellen Sie Ihre Mahlzeiten sorgfältig zusammen, bereiten Sie diese achtsam zu und vermeiden Sie somit Magen- oder andere Beschwerden. Die Rezepte in diesem Buch gründen auf die dänische Küchentradition und werden belebt durch die Verwendung von gesunden, frischen Zutaten.
Fangen Sie einfach an mit dem vegetarischen Kochen und entdecken Sie dabei neue Sorten an Getreide, Hülsenfrüchten, Gemüsen und Kräutern.
Stärken Sie Ihre Lebensqualität, indem Sie den Leitlinien für eine gesunde Ernährung folgen. Diese Leitlinien sind seit Generationen die Quelle für Freude und Gesundheit für viele Familien.
Dieses vegetarische Kochbuch kommt von ganzem Herzen.
Das Grundprinzip der einfachen Rezepte lautet:
Abwechslung statt Durcheinander.
Viel Vergnügen!
Vegetarische Perlen - für das ganze Jahr
Vitales Essen - mit Herz und Verstand
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MAZDAZNAN - Wiedergeburtskunde
Das Wort Wiedergeburt bezieht sich hierbei nicht, wie oft vermutet, auf Reinkarnation d.h. Wiedereinfleischung. Wiedergeburt bedeutet vielmehr Wiedererneuerung oder Wiederherstellung des Körpers in seinen natürlichen Zustand, was durch die Belebung der Keimdrüsensekretionen mittels entsprechender Anwendungen erreicht wird.
Seinerzeit ist die Wiedergeburtskunde durch Prüderie und Unverstand missdeutet und von kurzsichtigen Behörden mit Verboten belegt worden, inzwischen erlangte dieses hochbedeutsame Werk weiteste Anerkennung und löste eine Flut neuer Schriften aus, das dem Original jedoch weder an Tiefe noch an Bedeutung gleichkommt.
Einige Auszüge aus dem Buch:
Entspricht die Ernährungsweise nicht den Naturgesetzen, dann werden die für den Körper unbrauchbaren Abfälle nicht vollständig ausgeschieden, gehen insoweit in faulige Gärung über, die eine fiebrige Überhitzung verursacht, und können einen so starken Reiz auf das sympathische Nervensystem ausüben, dass die Geschlechtsdrüsen keine Zeit und Gelegenheit erhalten, einen Teil der inneren Sekretionen in äußere Sekretionen mit verewigender Substanz zu verwandeln. Wird die fiebrige Überhitzung durch die unnatürliche Ernährungsweise zu einem Dauerzustand, so führt das zu einer Stauung der inneren Sekretionen mit schöpferischer Substanz und zu Spannungs- und Reizzuständen in den Geschlechtsorganen, schließlich bis zu dem Grad, dass sie sich keinen anderen Ausweg wissen, als sich des Übermaßes an schöpferischer Substanz gewaltsam zu entledigen, woraus sich beim Manne Samenverluste und bei der Frau unnormaler Regelablauf ergeben, ohne dass aber dadurch die Ursache behoben wird, die in der Überhitzung des Organismus durch die falsche Ernährungsweise liegt. …
Bei den meisten Menschen sind die Unterleibsorgane und besonders die Geschlechtsorgane gespannt oder verlagert. Dadurch werden sie ungenügend durchblutet, verlieren allmählich an Leistungsfähigkeit, versagen schließlich in dieser oder jener Beziehung gänzlich, und legen so den Grund zu allen möglichen Leiden und Krankheiten. Aber diese können sich nicht auswachsen und keine schlimmen Folgen zur Schau stellen, wenn wir uns den morgenländischen Sitz angewöhnen und ihn einnehmen, wo immer sich uns eine schickliche Gelegenheit bietet. …
Ist der Unterleib nicht unter unserer Kontrolle, so wird das Gehirn nicht genügend durchblutet und auch die Stimme hat nicht den richtigen, klaren, hellen Klang, der nötig ist, damit ihre Schwingungen fein genug sind, um die Gehirnzellen in höhere Schwingungen zu versetzen und das Denkenswesen zu erweitern. Das Blut verdickt in den Blutgefäßen des Gehirns und verklumpt sich. …
Es ist unser gutes Recht, jugendlich, gesund, kraftvoll, leistungsfähig zu sein, und zugleich auch unsere Pflicht. Wir wissen sehr wohl, welche Anziehungskraft ein jugendliches Wesen besitzt, und sollten deshalb alles daran setzen, so jugendlich wie nur möglich zu erscheinen, weil wir dann beständig Harmonie vermitteln, uns allen Lagen leicht anpassen und selbst die schwierigsten Verhältnisse meistern können. …
Wenn Jugendlichkeit, Schönheit, Gesundheit und Leistungsfähigkeit schwinden, entspricht unsere Ernährungsweise nicht den Naturgesetzen, nicht unserem Temperament, nicht unserer Altersstufe, so dass die Verdauungsorgane die Umwandlung der Speisen und die Ausscheidung des Unbrauchbaren nicht naturgemäß und nicht vollständig durchführen können. …
Arbeitet der Schließmuskel am Darmausgang nicht richtig, so dass die Entleerungen erst nach den Mahlzeiten erfolgen, dann stauen sich die Abfall- oder Kotmassen im Darm und erweitern ihn in seiner oberen Krümmung mit der Folge, dass sich die untere Krümmung des Darmes verengt. Dann werden die Nerven und Muskeln, die die Darmfalten zwecks Weiterförderung des Darminhaltes zusammenziehen und ausdehnen (Peristaltik), teils gelähmt, teils gespannt und können nicht mehr natürlich arbeiten, so dass sich der Darm unregelmäßig und unvollständig entleert.
Wenn nun von den unbrauchbaren Bestandteilen oder der Kotmasse auch nur von Zeit zu Zeit ein kleiner Teil zurückgehalten wird, so bleibt auch ein Teil des auszuscheidenden Schleimes an den Wänden des Dickdarmes zurück. Die Natur ist zwar willig, ihn auszuscheiden, wird er aber gegen ihren Willen zurückgehalten, so wird er zum Nährboden für Schmarotzer aller Art, deren Ausscheidungsprodukte den Schleim in Gifte für den menschlichen Körper verwandeln. …
Nach und nach wird der ganze Körper vergiftet, die Haut wird grau und welk, ein Organ nach dem andern verringert seine Leistungen, Gesundheit, Jugendlichkeit, Schönheit schwinden dahin und das Dasein erscheint nicht mehr lebenswert. Wir fühlen auch, dass es keinen Zweck hat, das Erdenleben weiterzuführen, wenn wir nicht glücklich sind und keine nützliche Arbeit leisten können. …
Wenn Gärung im Verdauungsapparat ein Dauerzustand geworden ist, dann müssen wir dem ein Ende machen. Zitronensaft ist dagegen ein zuverlässiges Mittel und wir machen eine Zitronen-Kur. …
Weitere Kapitel: Anti-Wurm-Kuren, Fieber, Darmbad, Fasten, Pflege der Geschlechtsorgane von Mann und Frau, Monats-Regel, Bauchmuskelübungen, Sitzbäder, Beschneidung, Samenverluste, Verjüngungs-Kuren, Geburt und Schwangerschaft, Die Ehe, Familienkunde, Vorausbestimmung des Geschlechtes, Pflege von Neugeborenen, Vorgeburtliche Erziehung.
19,90 €*
MAZDAZNAN - Yehoshua, Das Leben Jesu
Aus dem Vorwort
Wir übergeben dieses Werk der Öffentlichkeit, ohne es weiter zu rechtfertigen; nur auf die Tatsache möchten wir aufmerksam machen, daß umfangreichere Veröffentlichungen über denselben Gegenstand und Auszüge daraus wiederholt beschlagnahmt wurden, und zwar nicht nur in einem Lande, sondern in verschiedenen Ländern.
Es mag genügen, offen auszusprechen, daß der Menschheit für die Erfüllung ihrer Aufgabe weit besser gedient wird, wenn sie die Wahrheit erfährt, als wenn die Wahrheit hinter falschen Auslegungen verborgen wird. Niemand wird leugnen, daß die ganze Welt noch in den Fesseln der Unfreiheit liegt, weil ihr die reine Wahrheit vorenthalten worden ist. Darum erklärte schon der Heiland vor 2000 Jahren: „Die Wahrheit wird euch freimachen!“
Im gleichen Sinne widmen wir dieses Werk dem Dienste der Wahrheit, damit durch ihre Kraft alle Menschen, Männer, Frauen und Kinder, frei werden. - Dr. O. Z. A. Hanish
ERSTER TEIL - Yehoshua Nazir, Jesus der Nasiräer
1. Kapitel Israel zur Zeit Christi. Politische und kirchliche Spaltungen. Gesellschaftlicher Tiefstand. Einfluss der Priesterkaste. Erwartung eines Heilandes. Yusef und Miryam.
2. Kapitel Zacharias und Elisabeth. Vater Geber Eliye und seine Berufung. Die Magier hören von der Geburt eines Wunderkindes. Die Bestätigung durch die planetarischen Stellungen.
3. Kapitel Bethlehem in Galiläa. Geburt des Erlösers. Besuch bei Apollonius in Kappadozien. Zacharias verurteilt das Gebahren der Priesterschaft und des Volkes. Seine Ermordung.
4. Kapitel Mord an unschuldigen Kindern. Elisabeths Flucht mit dem Kind Yeouan. Elisabeths Kummer und Tod. Yeouan erzogen in Eli-Aleh vom Orden der Hermiten. Yessu im Alter von dreizehn Jahren.
5. Kapitel Yessu vor den Gelehrten. Pharisäische Glaubensregeln in essenischer Färbung. Yessu mit fünfzehn Jahren auf Reisen mit Kaufleuten in Ägypten und Griechenland. Studiengenossen Yessus. Yessu tritt in den Orden der Nasiräer ein.
6. Kapitel Yessu in Indien und bei den Magiern. Yessu in seinem Heimatland. Yessu ein Mitglied des Sanhedrin. Kaiaphas überhäuft Yessu mit Ehren. Die große Versuchung.
7. Kapitel Der ungekrönte „König von Israel“. Die Weigerung Yessus. Kaiaphas fürchtet Verrat. Yusef von Arimathia und Nikodemus.
8. Kapitel Eliye und Pontius Pilatus. Yessu beginnt sein Lebenswerk. Sein Ruhm verbreitet sich unter den Heiden. Yessu ein Individualist.
9. Kapitel Yessu sammelt Schüler. Seine Charakterfestigkeit. „Die Wahrheit wird euch frei machen!“ Der große Verrat. Yessu weist den Wunderglauben zurück. Ein ehebrecherisches Volk sucht Zeichen und Wunder.
10. Kapitel Verwechslung mit Leitern politischer Parteien. Yessu spricht in Gleichnissen. Yudas Ischariot und Simon Petrus. Reformbewegungen als Gegner des Meisters. Yessu nicht mehr sicher.
11. Kapitel Yudas der Herold. Seine Begeisterung. Einzug in Jerusalem. Sitzung des Sanhedrin.
12. Kapitel Kaiaphas sucht Meister Yessu zu vernichten. Israel das Land der Unruhen. Die Jünger unterhalten im geheimen Söldner. „Wer zum Schwerte greift, wird durch das Schwert umkommen.“ Der Haftbefehl. Tod des Abba Eliye. Der Verrat.
13. Kapitel Yessu antwortet nicht auf die Beschuldigungen. Pilatus beunruhigt. Der Pöbel. Justizmord. Widerruf des Haftbefehls. Oberflächliche Prüfung des Körpers. Versiegelung und Bewachung der Gruft. Die Verzweiflung des Yudas.
14. Kapitel Die weiße Gestalt. Erschütterndes Ende des Yudas. Ein Mann rettet Tausende. Die Auferstehung. Die überlisteten Autoritäten. Auf dem Wege nach Emmaus. Die allgemeine Vergebung.
Weiteres 15. Kapitel
ZWEITER TEIL - In den Tagen des Augustus
1. Kapitel Die Reise Miryams. Miryam und Elisabeth. Yusef von Abba unterwiesen. Elisabeth segnet Miryam. Abbas tröstlicher Zuspruch. Der Besuch des Engels Gabriel. Yusef bedrückt.
2. Kapitel Die Geburt eines Erlösers. Das Landgut Bethlehem. Die Hoffnung der Hirten. Miryam bezieht ihr einsames Heim. Das Licht bei den Hirten.
3. Kapitel Der ungekrönte König. Kaiaphas berät sich mit Yudi. Yessu auf dem Throne Davids. Die Weigerung.
Weitere Kapitel 4. bis 8.
DRITTER TEIL - Die geistige Verfassung der Zeit Yessus
1. Kapitel War Jesus ein Jude? Die Einwohner von Galiläa unter das mosaische Gesetz gezwungen. Yessu heidnischer Herkunft. Miryam und Yusef als Galiläer davidischer Linie. Die messianische Hoffnung rein zarathustrisch. Augustins Auffassung der Religion. Die letzten Worte des Erlösers am Kreuze persisch. Yessu der Mittelpunkt der weißen Rasse. Belege aus dem Avesta.
2. Kapitel Zur Zeit Yessus. Ein Überblick über die Verhältnisse in den Tagen Yessus.
3. Kapitel Ausbreitung des Judentums und jüdischer Fälschungen. Weitere Aufklärung über seine Bekehrungstaktik in den Tagen Yessus.
4. Kapitel Jüdische Täuschungen. Jüdische Heilweise nach Salomon. Einige alte Rezepte, Sabbatgesetzgebung. Das Sündenbekenntnis am Versöhnungstage. Die allgemeine Lossprechung. Das Urteil Yessus.
5. Kapitel Die Essener. Auszug aus Plinius über die Essener. Glaubenssätze. Gemeinschaftsordnung. Reines Eheleben. Die vier Grade. Die Essener als Ärzte
6. Kapitel Die Therapeuten in Ägypten. Ihre Heilkenntnisse und ihre Heilkunst. Ihr Gottesglauben. Ihre Selbstbeherrschung im Reden.
7. Kapitel Zeitgenossen Yessus.
8. Kapitel Talmudische Auslegung des Lebens und der Aufgabe Yessus. Auszüge aus Toledoth Yessu Ha Noßri.
9. Kapitel Aus dem Evang. Nikodemus. Mehr Licht über die Untersuchung gegen Yessu.
10. Kapitel Proto-Evangelium, das auf Handschriften älteren Ursprungs als unsere gegenwärtigen Evangelien Bezug nimmt.
VIERTER TEIL - Jesus im Licht der Mazdaznan-Botschaft
1. bis 12. Kapitel Jesus der Nasiräer, Jesus der Lehrer, Jesus der Messias, Jesus der Meister, Jesus der Gerechte, Jesus der Menschenfreund, Jesus der Volkswirt, Jesus das Beispiel, Jesus der Auferstandene, Das Gleichnis vom verlorenen Sohn, Jesus und der Wunderglauben, Jesus und die Bibel.
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